"Löwen"-Trainer Uwe Wolf wurde vom DFB-Kontrollausschuss "mit einer Geldstrafe in Höhe von 4000 Euro belegt wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens, begangen durch zwei rechtlich selbständige Handlungen", so
die Urteilsbegründung.

Sportdirektor Miroslav Stevic: "Ich habe mit Uwe Wolf gesprochen. Wir sind uns einig, dass er sein Auftreten an der Seitenlinie den Vorgaben des DFB anpassen muss. Er hat mir auch versprochen, sich in Zukunft im Sinne des Vereins den Regeln entsprechend zu verhalten."

Wolf akzeptiert Urteil

Beim Auswärtsspiel in Ingolstadt habe Uwe Wolf "die Coachingzone verlassen und den Spieler Wenczel in einer unsportlichen Art und Weise angeschrien", heißt es in der Urteilsbegründung. Beim Auswärtsspiel in Fürth wurde der 41-jährige Fußballlehrer vom Schiedsrichter-Assistenten in der 19. Minute zunächst ermahnt, dass er sich in der Coaching-Zone ruhiger verhalten solle, da er sich ständig vorne am Rande der Zone aufhielt und eine Entscheidung des Schiedsrichters durch heftiges Abwinken kommentierte.

Weiter heißt es: "Nachdem der Schiedsrichter-Assistent in der 78. Minute ein Tor wegen Abseits nicht anerkannte, lief Trainer Wolf circa fünf Meter auf das Spielfeld, sprang hoch und winkte mit dem ausgestreckten Arm überaus heftig in Richtung des Schiedsrichters Rafati ab. Daraufhin wurde Trainer Wolf aus dem Innenraum verwiesen."

Uwe Wolf hat dem Urteil zugestimmt. "Ich bin ein junger Trainer und natürlich lernfähig. Ich weiß, dass ich mich in der einen oder anderen Situation zurücknehmen muss. Emotionen gehören zwar zum Fußball wie Salz in der Suppe", sagt Wolf. "Aber nur mit der richtigen Dosierung ist die Suppe auch so schmackhaft, wie sie sein muss."