München - In der Vorsaison waren der SC Paderborn und Union Berlin anfangs die großen Überraschungen. In der aktuellen Runde überraschen beide Teams wieder - allerdings nicht im positiven Sinne. Union geht mit einem mageren Zähler in den 3. Spieltag, Paderborn hat noch gar nichts auf der Habenseite.

Um das zu ändern, hat sich Paderborn zuletzt personell verstärkt. Zumindest ein Neuzugang wird auch gleich in der Startelf stehen (alle Freitagsspiele ab 17:45 Uhr im Live-Ticker). Edmond Kapllani wird im Angriff auflaufen. Die Augsburg-Leihgabe will gegen Union "eine gute Leistungen bringen" und "die Erwartungen der Fans erfüllen".

Neuhaus warnt

Neben dem Stürmer könnte Jukka Raitala als linker Außenverteidiger bereits eine Alternative sein. Den 19-jährigen Offensivspieler Dragan Gjorgiev sieht Schubert noch nicht in der Anfangsformation. In den Kader zurückkehren wird Stürmer Gaetano Manno, der zuletzt zwei Einsätze in der U23 absolvierte. Den Gelb-Rot gesperrten Innenverteidiger Florian Mohr wird entweder Christian Strohdiek oder Markus Palionis ersetzen.

Union-Coach Uwe Neuhaus warnt vor dem angeschlagenen Gegner. "Paderborn kann bisher keinen Torerfolg verbuchen, was aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass sie sich eine Menge guter Torchancen erarbeitet haben. Ich glaube, dass keiner von uns den Gegner unterschätzen wird", versicherte der Trainer.

Um den ersten "Dreier" der Saison einzufahren, kündigt der Trainer Umstellungen an: "Wir haben lange Zeit an einer Anfangsformation festgehalten, die unser absolutes Vertrauen hatte - dieses aber nicht in Erfolge ummünzen konnte. Es wird sich daher etwas verändern." In welchem Maße und welcher Konstellation sich diese Neuerungen darstellen werden, wollte Neuhaus aber noch nicht verraten.

Beste Chancen auf einen Einsatz darf sich Halil Savran ausrechnen. Michael Parensen wird hingegen noch nicht spielen. Zurück im Kader ist nach guten Trainingsleistungen Kenan Sahin, der jedoch noch nicht in die Startformation rücken wird.




VfL Osnabrück - FC Erzgebirge Aue

Der VfL Osnabrück empfängt den FC Erzgebirge Aue zum Aufsteigerduell. Nach zwei Pleiten zum Start steht Osnabrück bereits früh in der Saison unter Druck. Aue hingegen legte mit zwei Erfolgen einen Traumstart hin.

"Uns steht ein heißer Tanz bevor", sagt Aues Cheftrainer Rico Schmitt, der dem Spiel zuversichtlich entgegenblickt: "Wir können personell fast aus dem Vollen schöpfen." Bei Osnabrück stehen mit den genesenen Heinrich Bencik und Konstantin Engel zwei wichtige Spieler erstmals wieder zur Verfügung.





FC Ingolstadt - Rot-Weiß Oberhausen

Der FC Ingolstadt mit Chefcoach Michael Wiesinger will gegen Oberhausen Wiedergutmachung für die zwei bitteren 1:4-Pleiten gegen Augsburg und Duisburg betreiben. "Oberhausen ist ein Gegner, den man bearbeiten muss. Der wird uns nichts schenken", sagt Wiesinger, der wieder auf Patrick Mölzl und Fabian Gerber setzen kann.

Oberhausens Trainer Hans-Günter Bruns kann derweil auf Heinrich Schmidtgal zählen, der von seiner Länderspielreise mit der Nationalmannschaft Kasachstans zurückgekehrt ist. Verzichten muss Bruns auf Verteidiger Thomas Schlieter (Rückenprobleme) sowie die Rekonvaleszenten Tim Kruse, Dominik Borutzki, Kevin Kolberg und Mike Tullberg.