München - Am 31. Januar um 18 Uhr klappte das Transferfenster zu. Die letzten Transfers der Wechselperiode II standen fest. Doch sind die Last-Minute-Neuzugänge sofortige Verstärkungen, oder erstmal nur Mitläufer?

Diese Fragen sollten sich teilweise dann am 21. Spieltag klären. Fünf Profis erhielten nämlich gleich am ersten Wochenende nach Ankunft beim neuen Club das Vertrauen des Trainers.

bundesliga.de hat in die Datenbank geschaut und die Leistungen der fünf Neuverpflichtungen unter die Lupe genommen, die am vergangenen Wochenende erstmals zum Einsatz kamen.

Kevin Schöneberg (VfL Osnabrück)

Der Rechtsverteidiger kam beim 0:2 gegen Augsburg über die kompletten 90 Minuten zum Einsatz. Schöneberg hatte 40 Ballkontakte, verlor zwei seiner drei Zweikämpfe und hatte mit 41 Prozent Genauigkeit eine der schlechtesten Passquoten aller Spieler auf dem Platz. In der Offensive konnte er keine Akzente setzen (null Torschüsse, null Torschussvorlagen).

Miroslav Slepicka (SpVgg Greuther Fürth)

Der tschechische Angreifer ist bis zum Saisonende von NK Dinamo Zagreb ausgeliehen. Beim 0:0 in Frankfurt gab er sein Zweitliga-Debüt und spielte über die kompletten 90 Minuten. Der 29-Jährige war an vier Torschüssen direkt beteiligt (zwei Torschüsse, zwei Torschussvorlagen).

Burak Kaplan (SpVgg Greuther Fürth)

Der Mittelfeldspieler kam gegen Frankfurt nur zu einem Kurzeinsatz. Michael Büskens wechselte den Ex-Leverkusener erst in der Nachspielzeit ein. Er hatte keinen Ballkontakt.

Dare Nibombe (Arminia Bielefeld)

Der togolesische Abwehrspieler gewann nur 40 Prozent seiner Zweikämpfe und wurde nach 50 Minuten ausgewechselt (26 Ballkontakte). In der Offensive hatte Nimbombe keine Akzente setzen können (null Torschüsse, null Torschussvorlagen).

Steven Ruprecht (Rot-Weiß Oberhausen)

Der Abwehrspieler wurde erst in der Schlussminute eingewechselt und hatte keinen Ballkontakt.