Köln - Der erste Sieg des VfL Bochum im neuen Jahr, zugleich der erste Sieg der Ära Verbeek und natürlich auch der erste Sieg des VfL gegen eine südamerikanische Mannschaft. Anthnoy Losilla erzielte im Spiel gegen Perus Serienmeister Alianza Lima bereits in Halbzeit eins das Tor des Tages (31.). Der VfL, der druckvoll spielte und aggressiv verteidigte, hätte noch höher gewinnen können.

Obwohl die Peruaner die erste Chance des Spiels besaßen – Mauro Guevgeozian zielte vorbei – konnten die über 100 VfL-Fans vor Ort sehen, dass die intensive Trainingsarbeit der Woche Früchte trug. Der VfL attackierte früh und konnte sich, wenn selbst unter Druck geraten, spielerisch befreien. Kaum verwunderlich, dass sich so ein Spiel entwickelte, das hauptsächlich in der Hälfte von Lima stattfand.

Losilla belohnt den VfL

Nach einer knappen halben Stunde dann der verdiente Lohn der Mühe: Eine Ecke von Tasaka köpfte Anthony Losilla ins lange Eck – das erste Tor der Ära Verbeek, zugleich Bochums Premierentreffer gegen ein südamerikanisches Team (31.). Mit der Führung ging es auch in die Pause.

Keine Wechsel auf Bochumer Seite, reichlich bei den Peruanern. Das Spiel fand nun beinahe ausschließlich vor dem Alianza-Tor statt. Stefano Celozzi, dessen Schuss von Terodde knapp verfehlt wurde (52.) und Stanislav Sestak mit zwei Möglichkeiten (54., 58.) eröffneten den Chancenreigen.

Forssell scheitert knapp

Nach einer knappen Stunde dann die ersten Wechsel, Forssell und Terrazzino ersetzten das Duo Terodde/Sestak. Kaum auf dem Platz, bot sich Forssell die beste Chance des zweiten Abschnitts, als er per Kopf aus kurzer Distanz am Ersatztorwart Leo Butron scheiterte (63.). Weitere gute Möglichkeiten boten sich Toto Losilla (Kopfball nach einer Ecke, drüber), erneut Mikael Forssell (Seitfallzieher aus elf Metern, links vorbei) und dem ebenfalls eingewechselten Piotr Cwielong, der aus ganz spitzem Winkel den Ball zwar am Torwart, aber auch am Tor vorbeizwirbelte (87.).