Frankfurt - Am Samstag trifft der FSV Frankfurt am 3. Spieltag der 2. Bundesliga auf Fortuna Düsseldorf. Allerdings muss FSV-Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen auf Marc Stein verzichten.

"Zu Wochenbeginn habe ich mich sehr gefreut, dass alle Mann an Bord sind, aber nun hat sich Marc Stein das Syndesmoseband gezerrt", erklärt der Coach. "Er wird acht bis 14 Tage ausfallen. Alle anderen konnten das volle Programm absolvieren. Das ist gut für uns, denn der Konkurrenzdruck erhöht die Leistungsfähigkeit. Wir sind vor den Düsseldorfern gewarnt, die aber auch den ein- oder anderen Ausfall verkraften müssen. Ich hoffe auf eine tolle Kulisse im Stadion."

"Düsseldorf steht unter Druck"

"Das wird ein hochinteressantes Spiel", meint auch FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig. "Wir wollen unsere sehr gute Heimbilanz ausbauen. Mit unserem 2:0-Heimsieg in der vergangenen Saison gegen Fortuna Düsseldorf haben wir beweisen, dass wir es schaffen können. Der Geschäftsführer hofft auf ein erfolgreiches Spiel, warnt aber auch vor dem Gast aus Düsseldorf: "Sie zählen zu den Top-Favoriten der Liga, aber sind unglücklich gestartet. Daher stehen sie unter Druck."

FSV-Kapitän Björn Schlicke lässt sich vom 16. Tabellenplatz der Fortuna nicht täuschen: "Ich weiß, wie gefährlich sie sind. Aber wir haben in den letzten beiden Wochen gut trainiert und müssen uns nicht verstecken."