Belek - Bei strahlendem Sonnenschein ging es für das Kleeblatt an die knapp zehn Minuten entfernte Anlage des Titanic Hotels. Dort fand das Kleeblatt einen traumhaften Rasen und dort wartete auch der heutige Gegner. Der PFC Ludogores Razgrad spielte in dieser Saison Champions League und bereitet sich wie Fürth in Belek vor.

Die erste Chance hatte aber das Fürther Kleeblatt. Lam setzte sich in der 13. Minuten schön per Solo durch und schloss ab. Der bulgarische Torwart tauchte ins kurze Eck ab und konnte den Ball gerade noch zur Ecke klären. In der Folge kamen die Bulgaren zu einem Seitfallzieher (deutlich vorbei), einen von Röcker geblockten Schuss und einem weiteren Distanzschuss nach einer schönen Kombination. Die Spielvereinigung war dagegen immer wieder, häufig auch durch Lam, gefährlich, zeigte sich insgesamt aber im letzten Spielabschnitt zu ungenau.

Die größte Chance der Gäste vereitelte Wolfgang Hesl, als er im Eins gegen Eins die Oberhand behielt. Mindestens genauso gut war auch die Möglichkeit des Kleeblatts, die Johannes Wurtz einleitete. Er tanzte seinen Gegenspieler aus und flankte von rechts in den Strafraum. Dort stand Kacper Przybylko, der leider den Kopfball neben das Tor setzte. So ging es in einem guten Testspiel mit 0:0 in die Pause.

Fürth öfter nah am Ausgleich

Mit elf neuen Spielern ging es zurück auf den Rasen. Dort tat sich zunächst der bulgarische Erstligist leichter und hatte mehr Ballbesitz. Außer einem harmlosen Schuss kam dabei aber auch nichts herum. Und nach einigen Minuten war das Kleeblatt auch wieder gut im Spiel und Sebastian Freis kam mit einem Distanzschuss zur ersten Möglichkeit. Die Bulgaren versuchten immer wieder schnell in die Tiefe zu spielen, es war aber jedes Mal Nachwuchskeeper Lerch auf dem Posten.

Der Torwart konnte in der 64. Minute leider auch nicht mehr retten, nachdem sich Sebastian Hernandez den Ball 18 Meter vor dem Kleeblatt-Tor für einen Freistoß hinlegen durfte. Die Nummer zehn der Bulgaren lies sich diese Chance nicht nehmen und zirkelte den Ball wunderschön ins Kreuzeck zum 1:0 für Ludogores. In der Folge hatte das Kleeblatt mehrere gefährliche Eckbälle vor das Gehäuse der Bulgaren gebracht, aber es fehlte immer ein kleines Stück oder der Gegner kam noch entscheidend dazwischen.

Am Ende warf das Kleeblatt nochmal alles nach vorne und kam auch mehrmals nah ran an den Ausgleich, es gelang aber leider nicht mehr der Ausgleich. So steht am Ende zwar eine Testspielniederlage gegen eine Mannschaft, die in dieser Saison Champions League gespielt hat, aber auch die Erkenntnis, dass man sich ordentlich präsentierte.

Fürth 1. Halbzeit: Hesl - Schröck, Korcsmár, Röcker, Gießelmann - Fürstner - Wurtz, Caligiuri, Trinks, Lam - Przybylko

Fürth 2. Halbzeit: Lerch - Philp, Thesker, Kartalis, Guilherme - Davies, Stiepermann, Sukalo, Weilandt - Zulj, Freis

Tor: 0:1 Hernandez (64.)

Zuschauer: 200