Schindler, Schonlau, Zieler, Klos und Hoffmann - fünf Kapitäne der 2. Bundesliga - © DFL Deutsche Fußball Liga
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2. Bundesliga

Die Kapitäne der 2. Bundesliga in der Saison 2022/23

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Welche Spieler führen die Teams in der neuen Spielzeit an? Hier gibt's den Überblick für alle Clubs!

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DSC Arminia Bielefeld: Fabian Klos

"Der neue alte Kapitän wird Fabian Klos sein, es führte einfach kein Weg an ihm vorbei. Ein Kapitän muss den Verein, die Umgebung und die Mannschaft kennen – all diese Komponenten hat er", äußerte sich Arminen-Cheftrainer Uli Forte über die Vergabe der Kapitänsbinde. Eigentlich hatte Klos Ende Februar angekündigt, die Ostwestfalen verlassen zu wollen. Doch der 34-Jährige - seit 2011 im Verein - zog sich am 28. Spieltag gegen Stuttgart eine schwere Kopfverletzung zu. Dies schien dem Stürmer ein unwürdiger Abschied zu sein, weshalb Mitte Mai überraschend die erneute Vertragsverlängerung um ein Jahr folgte. In der vergangenen Bundesliga-Saison teilte sich das DSC-Urgestein noch das Amt mit Manuel Prietl.

SpVgg Greuther Fürth: Branimir Hrgota

Nachdem mit den beiden bisherigen Vizekapitänen Paul Seguin (Union) und Sascha Burchert (aktuell vereinslos) zwei Führungsspieler das "Kleeblatt" verließen, kommt auf den Spielführer der letzten zwei Saisons, Hrgota, noch mehr Verantwortung zu. Dessen sportlicher Wert steht zudem außer Frage: Mit neun Toren und sechs Vorlagen war der Linksfuß an mehr als der Hälfte aller Fürther Tore beteiligt. Sollte der schwedische Nationalspieler über die Sommer-Transferperiode hinaus an Bord bleiben, wird er dem Vernehmen nach die dritte Spielzeit in Folge mit der Binde vorangehen.

Hamburger SV: Sebastian Schonlau

Unmittelbar nach seinem Transfer von Paderborn zu den Rothosen wurde Schonlau im Sommer 2021 bereits mit der Kapitänsbinde ausgestattet. Bei den Ostwestfalen hatte der Innenverteidiger diese ebenfalls inne. In der kommenden Spielzeit soll der 27-Jährige beim HSV wieder vorneweg marschieren. Im Team von Cheftrainer Tim Walter ist Schonlau, der in der letzten Saison unter anderem vier Tore und eine Vorlage zum Fast-Aufstieg beisteuerte, eine tragende Säule.

SV Darmstadt 98: Fabian Holland

Bei den Lilien führt Linksverteidiger Holland das Team in der kommenden Saison zum vierten Mal nacheinander an. Seit 2014 ist der 32-Jährige im Verein, mit dem er von 2015 bis 2017 sogar in der Bundesliga kickte. Cheftrainer Torsten Lieberknecht beschreibt die Führungsqualitäten Hollands gegenüber der "FAZ" so: "Ich würde ihn eher als einen ruhigen, dennoch aber sehr zielgerichteten Kapitän beschreiben, der sehr teamorientiert ist." Auch dank der Leistung und Zielstrebigkeit des gebürtigen Berliners wäre dem SVD beinahe der Sprung in die Bundesliga gelungen.

FC St. Pauli: Leart Paqarada und Jackson Irvine

Der FC St. Pauli wird mit zwei gleichberechtigten Kapitänen in die Saison 2022/23 starten. Cheftrainer Timo Schultz hat aus dem fünfköpfigen Mannschaftsrat mit Leart Paqarada und Jackson Irvine gleich zwei Nachfolger von Philipp Ziereis bestimmt. Schon im Vorjahr führte Linksverteidiger Paqarada die Kiezkicker stellvertretend in fünf Zweitliga-Spielen auf das Feld. Mittelfeldspieler Irvine würde hingegen für Braun und Weiß erstmals mit der Kapitänsbinde am Arm auflaufen.

Die neuen Trikots der 2. Bundesliga

1. FC Heidenheim: Patrick Mainka 

Neue Saison, alter Kapitän: Der verlängerte Arm des Cheftrainers Frank Schmidt wird auch in diesem Jahr Innenverteidiger Mainka sein. "Patrick Mainka hat in der vergangenen Saison diese damals noch neue Rolle angenommen und sich als Führungspersönlichkeit stetig weiterentwickelt. Er ist auf Grund seiner Leistungen, seiner kommunikativen Art sowie seinen sozialen Kompetenzen auf und neben dem Platz prädestiniert für dieses Amt", so Schmidt über den 27-jährigen Abwehrhünen.

SC Paderborn 07: Ron Schallenberg

Bei den Ostwestfalen trägt der defensive Mittelfeldspieler Schallenberg im zweiten Jahr nacheinander die Kapitänsbinde. Auch wenn der SCP mit Tobias Müller, als einen von insgesamt zehn Neuen, den Kapitän vom 1. FC Magdeburg verpflichtete, legte sich Cheftrainer Lukas Kwasniok wiederholt auf den erst 23-Jährigen fest.

1. FC Nürnberg: Christopher Schindler

Nachdem Enrico Valentini nach zwei Jahren das Kapitänsamt zur Verfügung stellte, entschied sich das Team des "Clubs" für Schindler als Nachfolger. "Das ist eine Entscheidung der Mannschaft, die ich zu einhundert Prozent mittrage. Ich bin davon überzeugt, dass Chris mit seinem Charakter und seiner Erfahrung das Amt bestmöglich ausüben wird", zeigt sich Cheftrainer Robert Klauß zufrieden mit der Wahl. Auch der Mannschaftsrat wurde bei den Franken neu aufgestellt: Neben Kapitän Schindler werden die beiden Stellvertreter Christian Mathenia und Florian Hübner sowie Lino Tempelmann und Valentini diesem angehören.

Holstein Kiel: Hauke Wahl

Der Innenverteidiger geht in seine vierte Saison als Spielführer der Störche. Das Trainerteam um Chefcoach Marcel Rapp bestätigte den 28-Jährigen in seinem Amt. Nahezu die komplette Rückrunde musste Wahl wegen eines Pfeifferschen Drüsenfiebers passen. Nun ist der 28-Jährige wieder bei vollen Kräften und soll beim Tabellenneunten der Vorsaison gemeinsam mit dem neuen Stellvertreter Lewis Holtby das Team anführen.

Fortuna Düsseldorf: Andre Hoffmann 

Da sich Mittelfeldspieler Adam Bodzek in die zweite Mannschaft der Fortuna verabschiedete, musste Cheftrainer Daniel Thioune einen neuen Kapitän bestimmen. Hierfür hat er Innenverteidiger Andre Hoffmann auserkoren. Der 29-Jährige, der seit 2017 für die Fortuna aufläuft, wird durch die Stellvertreter Rouwen Hennings und Marcel Sobottka unterstützt.

Hannover 96: Ron-Robert Zieler

Bei den Niedersachsen bestellte der neue Cheftrainer Stefan Leitl gleich mal einen neuen Kapitän. "Ron-Robert Zieler ist ein erfahrener Führungsspieler, der nicht nur in der letzten Saison mit Leistung überzeugt hat, sondern über einen großen Erfahrungsschatz verfügt. Er ist insgesamt schon acht Jahre Teil von Hannover 96 und verkörpert den Klub wie kaum ein anderer", begründet Leitl die Entscheidung für den Weltmeister von 2014. Vertreten werden den 33-Jährigen Julian Börner und Neuzugang Louis Schaub.

Offizieller Transfermarkt: Alle Wechsel der 2. Bundesliga

Karlsruher SC: Jerome Gondorf

Es gibt keinen Grund für die Badener, den Spielführer zu wechseln. "Er macht das seit zwei Jahren prima. Jerome ist ein absoluter Führungsspieler. Ein zentraler Spieler, der viel Erfahrung mitbringt", sagte KSC-Cheftrainer Christian Eichner gegenüber "ka-news" über den 34-Jährigen Gondorf. Der erstligaerfahrene Mittelfeldmann absolvierte in der vergangenen Spielzeit 30 Einsätze für Karlsruhe.

FC Hansa Rostock: Markus Kolke

Stammkeeper Markus Kolke bleibt auch im dritten Jahr nacheinander Kapitän der "Kogge". Der 31-Jährige stand in 34 Spielen der letzten Saison zwischen den Pfosten des FCH, ist ein absoluter Führungsspieler im Team von Cheftrainer Jens Härtel. Dieser machte daher seine Wahl in der Woche vor dem Start offiziell. Überraschend kommt sie nicht.

SV Sandhausen: Dennis Diekmeier

Die Kurpfälzer halten an Dennis Diekmeier als Kapitän fest. Erst im April hatte der ehemalige Hamburger beim SVS um zwei weitere Jahre bis 2024 verlängert. Der Rechtsverteidiger gilt als absolute Führungsperson bei den Sandhäusern, für die er in der vergangenen Spielzeit 25 Partien absolvierte.

SSV Jahn Regensburg: Benedikt Gimber

Für die Jahnelf darf Gimber seine dritte Saison als Spielführer angehen. Der 25-Jährige feierte in der abgelaufenen Spielzeit sein 100. Pflichtspiel für den SSV. Regensburgs nCheftrainer Mersad Selimbegovic setzt auch weiterhin auf den verlässlichen Mittelfeldspieler.

1. FC Magdeburg: Amara Conde

Durch den Abgang von Tobias Müller zum SC Paderborn war die Stelle des Kapitäns bei den Magdeburgern in der Vorbereitung noch lange Zeit vakant. Nachfolger ist nun Amara Conde. Der zentrale Mittelfeldmann besticht durch seine Technik und Dynamik, ist der Motor der Magdeburger. Mit Coach Christian Titz hatte Conde zuvor bereits bei Rot-Weiß Essen zusammengearbeitet. Stellvertreter ist Baris Atik, der als Topscorer der 3. Liga maßgeblich zum Magdeburger Aufstieg beigetragen hat.

Eintracht Braunschweig: Jasmin Fejzic

Kurz vor dem Saisonstart hat auch Braunschweigs Trainer Michael Schiele das Geheimnis gelüftet: Torwart Jasmin Fezic bleibt der Kapitän von Eintracht Braunschweig. Der 36-Jährige trägt weiterhin die Binde, Robin Krauße bleibt sein Stellvertreter. Fejzic hat somit auch den Status als Nummer eins vorerst gegen Neuzugang Ron-Thorben Hoffmann verteidigt.

1. FC Kaiserslautern: Jean Zimmer

Nach dem 4:1-Testspielsieg gegen KAS Eupen bekräftigte Cheftrainer Dirk Schuster gegenüber dem Online-Portal "Der Betze brennt", dass Jean Zimmer Kapitän bei den "Roten Teufeln" bleiben soll: "Es gibt keinen Grund, Jean als Kapitän abzusetzen. Er hat das in den beiden Relegationsspielen überragend gemacht trotz seiner massiven gesundheitlichen Probleme, die er hatte. Er hat seine eigene Gesundheit für den Verein zurückgestellt. Warum sollte ich so einen Mann mit solch einer Erfahrung als Kapitän ersetzen?"