Carsten Rothenbach ist zweifelsohne der Dauerbrenner im Team des FC St. Pauli. Kein Feldspieler im Trikot der Hamburger bestritt mehr Einsätze in der laufenden Zweitliga-Saison.

Im Interview auf der Website des Vereins spricht Rothenbach über Fitness und die Gelb-Sperre im Nacken. Außerdem macht er sich Gedanken über den Ausklang der Saison.

Frage: Der Liga-Endspurt steht an. Sie haben von allen Feldspielern bei St. Pauli die meisten Spielminuten auf dem Konto oder anders gesagt, Sie haben sogar keine einzige Minute gefehlt. Haben Sie das Gefühl, dass der Fitness-Akku nicht mehr ganz voll ist?

Carsten Rothenbach: Nein, überhaupt nicht. Ich behaupte sogar, dass man als Spieler in der Saison gar nicht in den Zustand kommen kann, physisch k. o. zu gehen. Im Gegenteil: Durch die Spiele bekomme ich erst die richtige Fitness, sprich: je mehr Spiele, desto fitter bin ich. Sicher, wenn man mal mental die ein oder andere schwierige Situation zu überstehen hat, kann sich das vielleicht auch körperlich auswirken. Aber ansonsten sind viele Spiele nur förderlich.

Frage: Sie sind einer von sechs Spielern im Kader, die bei der nächsten Gelben Karte eine Zwangspause einlegen müssen. Hat man das als Spieler im Hinterkopf?

Rothenbach: Während des Spiels überhaupt nicht und schon gar nicht im Kampf um den Ball. Davor holt man sich das schon noch mal ins Bewusstsein, macht sich noch einmal verstärkt klar, unnötige Gelbe Karten, wie durch Meckern oder ähnliches, zu vermeiden. Jetzt wäre es schon ein bisschen blöd, wenn von den sechs Spielern, die vier Gelbe auf dem Konto haben, sich alle im nächsten Spiel ihre fünfte abholen würden.

Frage: Wie würden Sie ein momentanes Saisonziel formulieren?

Rothenbach: Ich weiß nicht, ob wir jetzt überhaupt ein Saisonziel formulieren sollten. Wir sollten nur noch in Etappen denken. Wenn wir weiterhin punkten und Leistung zeigen, werden wir noch viele schöne Spiele erleben. Somit wäre der Spaßfaktor für uns alle wesentlich höher. Wir wollen daher erst gar keine Langeweile aufkommen lassen und motiviert in die Spiele gehen. Vielleicht könnte man es so formulieren...

Das vollständige Interview lesen Sie auf der Webseite des FC St. Pauli.