Köln - Ab 18.30 Uhr rollt am Freitagabend in der 2. Bundesliga wieder der Ball. Der 10. Spieltag steht an. Den Auftakt machen der VfB Stuttgart gegen TSV 1860 München, Fortuna Düsseldorf gegen Arminia Bielefeld und die Würzburger Kickers spielen gegen den Karlsruher SC.

Würzburger Kickers- Karlsruher SC

Aufsteiger Würzburger Kickers hat einen Lauf. Nur in zwei Spielen konnte die Mannschaft von Bernd Hollerbach nicht punkten und steht vor dem 10. Spieltag mit 17 Zählern auf Tabellenplatz vier. Natürlich wollen die Würzburger auch gegen Karlsruhe weitere Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Hollerbach weiß, wie das gelingen könnte. "Wir müssen wieder wachsam sein und den Gegner aggressiv bearbeiten.“

Für den Karlsruher SC läuft es hingegen weniger gut. Mit gerade einmal acht Punkten rangiert die Mannschaft aus Baden auf Platz 15 der Tabelle. In Würzburg wird es nicht einfach für die Mannschaft von Tomas Oral zu punkten. In den letzten 18 Pflichtspielen vor heimischer Kulisse musste sich der FWK seinem Gegner lediglich einmal geschlagen geben. Der Trainer hofft darauf, dass seine Elf den ersten Schritt macht und in Führung geht. Dann könnte das Selbstvertrauen steigen und sich auch endlich der Erfolg einstellen.

Fortuna Düsseldorf - Arminia Bielefeld

© gettyimages / Joachim Sielski

Fortuna Düsseldorf ist zu Hause gegen Arminia Bielefeld noch ungeschlagen. Daran soll sich auch am Freitag nichts ändern. Auch wenn es zuletzt einen 3:1-Sieg gegen 1860 München gab, Trainer Friedhelm Funkel warnt vor zu großer Zufriedenheit beim Tabellensiebten. "Wir haben in München gesehen, dass wir uns nicht zurücklehnen dürfen. Gegen Bielefeld wird es wieder kein Selbstläufer, sondern ein hartes Stück Arbeit.“ Zumal Funkel seine beiden etatmäßigen Innenverteidiger Alexander Madlung und Kevin Akpoguma ersetzen muss. Beide sind gesperrt. Robin Bormuth und Kaan Ayhan werden wohl spielen.

Arminia Bielefeld braucht dringend seinen ersten Saisonsieg. Die fünf Punkte auf dem Konto des Tabellen-17. rühren alle aus Unentschieden. Offensiv fehlt den Bielefeldern einfach die Effektivität. "Wir müssen es schaffen, im Sechzehner präsenter und konsequenter zu werden", erklärt DSC-Trainer Rüdiger Rehm. In Düsseldorf soll jetzt endlich der Bann gebrochen werden. "Wir fahren dahin mit Spielern, die dort gewinnen wollen und auch davon überzeugt sind, dass wir gewinnen können", sagt der Coach. Eine deutliche Ansage.

VfB Stuttgart - 1860 München

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Die letzten beiden Spieltage waren für den VfB Stuttgart ein Auf und Ab. Zunächst gab es an Spieltag 8 einen 4:0-Sieg gegen den VfL Bochum, vor einer Woche mussten sich die Schwaben dann mit 0:5 gegen Dynamo Dresden geschlagen geben. Dieses Ergebnis möchte Trainer Hannes mit seiner Mannschaft natürlich schnellstmöglich vergessen machen und hat dafür an allen Schrauben gedreht. "Es liegt an uns, dass wir aus dem Spiel in Dresden etwas lernen", sagt der 35-Jährige, der eine Reaktion fordert. "Wichtig ist, dass ein Team zu sehen ist, das in jedem Moment alles gibt."

Auch 1860 München musste am vergangenen Wochenende eine Niederlage einstecken und steckt in der Tabelle weiter auf Platz 14 fest. Löwen-Trainer Kosta Runjaic will im Auswärtsspiel deshalb "Kampf und Leidenschaft" sehen. Dafür wird er seine Startelf auf jeden Fall umkrempeln, wie Runjaic bereits angekündigt hat. Wohl auch, weil er selbst Fehler bei der Aufstellung gemacht hat, wie er selbstkritisch anmerkt. Mit einer guten Leistung und der richtigen Einstellung will er in Stuttgart punkten.