München - Eintracht Frankfurt hat im Topspiel am Montag bei Union Berlin (ab 20 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio). die große Chance, sich im Windschatten von Greuther Fürth von den übrigen Aufstiegskandidaten abzusetzen. Mit einem "Dreier" hätten die Hessen bereits fünf Punkte Vorsprung vor der Fortuna aus Düsseldorf, die derzeit auf dem Relegationsplatz liegt.

Doch die Eintracht trifft auf einen heimstarken Gegner, der in der Alten Försterei bereits 26 Zähler eingefahren hat.

Zoundi für Quiring



Union-Coach Uwe Neuhaus kündigte bereits an, dass er die gleiche Elf ins Rennen schicken wird, die in Aachen einen 3:1-Sieg feierte. Einzige Ausnahme ist die Hereinnahme von Patrick Zoundi für den verletzten Christopher Quiring. Neben Quiring ist Steven Skrzybski der zweite verletzungsbedingte Ausfall. Skrzybski konnte nach überstandenem Syndesmosebandriss und erfolgreicher Weisheitszahn-OP zum Wochenende erste Laufeinheiten absolvieren.

Dass die Aufgabe schwer wird, sieht man schon an der Statistik: Noch nie hat Union Berlin gegen die Hessen gewinnen können - und nimmt man die Tabelle zum Maßstab, wartet auf die "Eisernen" am Montag eine der schwersten Aufgaben der Rückrunde. Nicht umsonst ist die Mannschaft von Trainer Armin Veh die beste Auswärtsmannschaft der Liga. Außerdem verfügt der Bundesliga-Absteiger über eine exzellente Qualität im Torabschluss (61 Treffer). Angesichts dieser Eckdaten kommt Neuhaus durchaus ins Grübeln: "Da weiß man gar nicht, wo man den Hebel zuerst ansetzen soll", so Unions Cheftrainer.

Eintracht mit der Dresden-Elf



Eintracht-Trainer Armin Veh gibt die Komplimente artig zurück: "Union hat eine fußballerisch gute Mannschaft, ich würde sogar sagen, eine der spielstärksten der Liga. Sie sind stark bei Standardsituationen, spielen ebenfalls Raute, wie wir, mit zwei Spitzen. Die Berliner sind sehr heimstark und offensiv ausgerichtet."

Dass die Eintracht mit einem Sieg dem Ziel Wiederaufstieg ein ganzes Stück näher kommen würde, weiß auch Veh. "Wenn wir in Berlin gewinnen, hätten wir nicht nur einen Schritt, sondern zwei Schritte gemacht. Aber selbst nach diesem Spiel ist noch nichts entschieden, auch nicht für Greuther Fürth, es bleibt weiterhin ganz eng."

Personell wird der Frankfurter Cheftrainer nichts ändern - das kündigte er bereits auf der Pressekonferenz an. "Für Berlin werde ich die Mannschaft so belassen wie gegen Dresden."



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