Cottbus - Martin Fenin ist nach Cottbus zurück gekehrt. Der 24-jährige Stürmer hat nach seiner im Oktober erlittenen Hirnblutung die neurologische Rehabilitation in Kreischa erfolgreich beendet und auch die anschließende psychologische Behandlung mit einem positiven Gutachten absolviert. Martin Fenin unterzieht sich nunmehr in enger Absprache mit Mannschaftsarzt Dr. Hartmut Thamke und dem Thiem-Klinikum einer neurologischen Physiotherapie in der Reha Vita Cottbus.

Unter Berücksichtigung fortlaufender Untersuchungen wird somit eine kontrollierte Rückkehr in den leistungssportlichen Bereich vorbereitet. Mit einem individuellen Programm arbeitet Martin Fenin derzeit an der sukzessiven Verbesserung seiner Physis und damit einher gehend der koordinativen Fähigkeiten.

Fenin dankt für die Unterstützung

Während ein stationärer Aufenthalt laut Gutachten nicht nötig ist, wird der regelmäßige Besuch des behandelnden Psychologen in seiner tschechischen Heimat in den nächsten Wochen eine begleitende Maßnahme bleiben. Martin Fenin freut sich über die Fortschritte und will alles dafür tun, wieder professionellen Fußball spielen zu können.

"Ich habe mich beim FC Energie für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und bedanke mich, dass mich der Verein so toll unterstützt. Auch bei den vielen Fans, die mir Briefe geschrieben und Mut zugesprochen haben", so der 24-Jährige. Eine zeitliche Prognose zur Rückkehr ins Mannschaftstraining kann derzeit indes noch nicht abgegeben werden.