Köln - Für den 1. FC Heidenheim 1846 geht es am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg im eigenen Stadion um den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Der SV Sandhausen könnte sich zeitgleich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen, Gegner FC Erzgebirge Aue hingegen die Abstiegszone verlassen. Der Samstag in der 2. Bundesliga verspricht Einiges!

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1. FC Heidenheim 1846 - 1. FC Nürnberg

Fünfmal haben sich Heidenheim und Nürnberg bislang duelliert - immer in der 2. Bundesliga. In der Saison 2014/15 gewann der FCH mit 3:0 und 1:0, in der Saison 2015/16 siegte der Club mit 3:2 und 3:0. In dieser Spielzeit folgte ein 1:1 - die Bilanz zwischen den Mannschaften ist insgesamt also ausgeglichen.

Für Heidenheim ist - jedenfalls bis zum Sonntag - der Sprung auf Rang vier möglich. Und zuhause läuft's beim Team von Trainer Frank Schmidt: In der Liga blieb sein FCH in den letzten sieben Vergleichen im eigenen Stadion ohne Niederlage.

Nürnberg reist als Zehnter an die Brenz, hat vier Punkte weniger als der Gegner auf dem Konto. Auswärts trat der FCN zuletzt gerne an: Nur einmal gingen die Mannen von Übungsleiter Alois Schwartz in den letzten sechs Auswärtsspielen als Verlierer vom Platz. "Es wird eine große, aber machbare Herausforderung für uns", sagt Schwartz.

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SV Sandhausen - FC Erzgebirge Aue

Durch einen Erfolg könnte Sandhausen bereits seine Zähler 28, 29 und 30 holen und sich damit im Tableau weiter nach oben orientieren. In den letzten vier Partien gewann das Team von Coach Kenan Kocak zweimal, ging außerdem zweimal mit einem Remis vom Platz. "Aue hat eine spielstarke Mannschaft, die Tabellensitation sagt darüber nichts aus", warnt Kocak. "Sie haben mit Pascal Köpke einen außergewöhnlich guten Stürmer in ihren Reihen."

Köpke gehört zu den Akteuren, die für den Aufwärtstrend der Erzgebirgler verantwortlich sind. Am letzten Wochenende gingen die Sachsen durch einen Last-Minute-Treffer gegen Aufstiegsaspirant Heidenheim als Sieger vom Feld, vor der Winterpause trennte sich Aue von seinen Kontrahenten immerhin zweimal in Folge unentschieden. Auch die Statistik spricht für die Mannen von Fußballlehrer Pavel Dotchev, der zwischen 2010 und 2011 etwa ein halbes Jahr Sandhausen trainiert hat: In 2. und 3. Liga siegte der FC Erzgebirge fünfmal gegen den SVS, spielte viermal Remis und unterlag nur zweimal.

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