Köln - Am Samstag geht der 13. Spieltag der 2. Bundesliga in die nächste Runde. Hannover 96 empfängt Erzgebirge Aue und will mit einem Sieg an den Spitzenplätzen bleiben. Und der Karlsruher SC will sich natürlich endlich aus dem Tabellenkeller befreien. bundesliga.de sagt, was auf dem Spiel steht.

Hannover 96 gegen Erzgebirge Aue. Das ist auch Aufstiegshoffnung gegen Abstiegsangst. Und das erste Aufeinandertreffen der beiden Klubs in einem Pflichtspiel. Nach einer kleinen Durststrecke von zwei Spielen ohne Punkte konnten die Hannoveraner vor der Länderspielpause vier Zähler aus zwei Partien einfahren. Vor allem das 2:2 im Derby, nachdem H96 bereits 0:2 zurücklag, sollte weiteres Selbstvertrauen gegeben haben. Mit einem Sieg gegen die Erzgebirgler würden die Roten an den Spitzenplätzen dran bleiben, möglicherweise springt sogar der Relegationsplatz drei raus. Trainer Daniel Stendel erwartet einen tapfer kämpfenden Gegner. "Aber wir werden den Fight annehmen", sagt er. Verzichten muss der Coach auf Arthur Sobiech, der wegen Knieproblemen pausieren muss.

Für Erzgebirge Aue läuft es im Moment alles andere als optimal. Mit nur zehn Punkten steht die Mannschaft aus Sachsen auf dem 16. Tabellenplatz. Der letzte Sieg datiert vom 9. Spieltag (2:1 gegen St. Pauli). Deswegen ist die Marschrichtung von Trainer Pavel Dotchev auch ganz klar: Wir wollen bis zur Winterpause möglichst viele Punkte sammeln, um genug Winterspeck zu haben, damit wir dann eine Aufholjagd starten können." Gegen Hannover sieht er seine Mannschaft ganz klar als Außenseiter, was für die Erzgebirgler aber durchaus von Vorteil sein könnte: "Wir haben nichts zu verlieren und vielleicht ist es ja möglich, eine kleine Sensation zu schaffen", sagt der Coach. Hannover sollte gewarnt sein: Zwei seiner drei Siege holte Aue auf fremdem Platz.

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Sandhausen schielt auf ersten Auswärtssieg

Der Karsruher SC kommt in dieser Saison nicht in Schwung. Gerade einmal zwei Siege hat der KSC auf dem Konto. Als nächstes kommt im Nordbaden-Duell der Nachbar aus Sandhausen in den Wildpark, der aktuell mit Rang zehn deutlich besser in der Tabelle dasteht. Doch möglicherweise könnte die Mannschaft von Tomas Oral jetzt den Bock umstoßen. Denn gegen den SVS ist Karlsruhe vor heimischem Publikum ungeschlagen. Diese Serie soll natürlich ausgebaut werden. Und nach den Trainingsleistungen seiner Mannschaft in den letzten Wochen ist der Coach ganz zuversichtlich: "Wir haben mittlerweile eine gute Breite im Kader. Die Spieler, die hintendran waren, sind einen Schritt nach vorne gekommen."

Der SV Sandhausen möchte dem KSC natürlich mächtig die Suppe versalzen. In den letzten sieben Spielen gab es für den SVS nur eine Niederlage. Aber: Einen Auswärtssieg hat es in sechs Zweitligabegegnungen mit dem KSC auch noch von keiner Mannschaft gegeben. Und in dieser Saison hat die Mannschaft von Kenan Kocak auswärts auch noch nicht dreifach gepunktet. Deshalb sagt der Trainer auch: "Wir sind heiß auf den ersten Auswärtssieg." Es wird keine leichte Aufgabe, dass ist Kocak bewusst. "Wir treffen auf eine Mannschaft, die gewisse Ambitionen hat. Wir werden aber alles versuchen, um unseren Plan durchzubringen."

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