
Afrika-Cup: Jackson darf träumen, Achtelfinal-Aus für Skhiri
Den Titel beim Afrika-Cup weiter im Visier: Bayern-Star Nicolas Jackson ist mit dem Senegal durch ein souveränes 3:1 gegen den Sudan ins Viertelfinale eingezogen. Tunesien um den Frankfurter Ellyes Skhiri schied dagegen dramatisch im Elfmeterschießen gegen Mali aus.
Ein Tor vorgelegt, Gelbe Karte abgeholt, nach 53 Minuten Feierabend gemacht: So liest sich Nicolas Jacksons Arbeitsbilanz beim Achtelfinal-Erfolg des Senegals gegen den Sudan. Durch ein souveränes 3:1 löste das "Teranga-Löwen" genannte Team das Ticket für die Runde der letzten Acht – der Angreifer des FC Bayern München bereitete dabei das zwischenzeitliche 2:1 durch Pape Gueye in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+3) vor. Nach einer Verwarnung kurz nach Wiederbeginn war dann auch in der 53. Minute Schluss für Jackson.
Im Viertelfinale wartet auf den Senegal dann Mali: Das Team um den Bochumer Ibrahima Sissoko (in der 110. Minute eingewechselt) setzte sich im Elfmeterschießen gegen Tunesien mit Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt) und Elias Saad (FC Augsburg) dramatisch durch. In Unterzahl (Rot für Woyo Coulibaly in der 26. Minute) schoss Lassine Sinayoko tief in der Nachspielzeit (90.+6) Mali vom Punkt in die Verlängerung, zuvor hatte Firas Chaouat (88.) auf Vorlage des kurz zuvor eingewechselten Saad Tunesien in Führung gebracht. Im Elfmeterschießen setzte sich dann der Außenseiter durch – Saad hatte als nur einer von zwei Tunesiern die Nerven behalten.



