München - Manuel Neuer profitiert von der Po-Verletzung seines Teamkollegen Franck Ribery, im Borussia-Park ist ein Jubiläum möglich und Jens Keller wandelt auf den Spuren von Huub Stevens - die Zahlenspiele zum 22. Spieltag.

Meier wertvoll wie nie

Alexander Meier steht vor seinem 200. Bundesliga-Spiel. Der 31-Jährige spielt seit Sommer 2004 für die Eintracht, war aber wohl nie so wertvoll wie aktuell. In der Vorsaison stellte er mit 16 Toren einen persönlichen Rekord in der Bundesliga auf und auch jetzt ist er mit fünf Treffern der beste Torschütze der Eintracht – und dabei bestritt er verletzungsbedingt in dieser Spielzeit nur zwölf Partien.

Münchner Trio vor Jubiläum

Ein Münchner Trio kann in Hannover Jubiläum feiern: Mario Mandzukic und Mario Götze stehen vor ihrem 100. Bundesliga-Spiel, Dante könnte zum 50. Mal in der Bundesliga für die Bayern zum Einsatz kommen.

Keller gleichauf mit Stevens?

Schalke ist seit sechs Spielen ungeschlagen, 2014 wurden gar alle vier Partien gewonnen - zwei solche Serien hatte es unter Keller zuvor nie gegeben. Fünf Siege zum Start in die zweite Saisonhälfte gab es bei Schalke erst ein Mal, 2001/02 gelang ein solcher Traumstart unter Huub Stevens (damals mit 15:2 Toren)…

Jubiläum im Borussia-Park?

Im Borussia-Park fielen bislang 398 Bundesliga-Tore, das 400er-Jubiläumstor liegt in der Luft…

Neuer profitiert von Riberys Po-Verletzung

Die Verletzung von Franck Ribery macht es möglich: Manuel Neuer kann den Bundesliga-Rekord des Franzosen einstellen. Der FC Bayern hat keines der letzten 43 Bundesliga-Spiele mit Neuer verloren. Riberys Rekord steht bei 44 Spielen (auch aktuell laufend).

Lewa und Auba bestes BVB-Sturmduo?

Dortmund hatte nach 21 Spieltagen nie ein torgefährlicheres Offensivduo als derzeit mit Pierre-Emerick Aubameyang und Robert Lewandowski mit ihren zusammen erzielten 27 Toren. Nur in der ersten Bundesliga-Saison gab es ein gleich gutes Dortmunder Duo: Timo Konietzka (15 Tore) und Lothar Emmerich (zwölf Tore) kamen nach 21 Spieltagen der Spielzeit 1963/64 zusammen ebenfalls auf 27 Tore.

Choupo-Moting auf dem Weg zum Joker-König

Für fünf der neun Jokertore der Mainzer in dieser Saison sorgte Maxim Choupo-Moting (Ligaspitze). Überhaupt wandelt der 24-Jährige auf historischen Bahnen, in seiner Karriere traf er bereits neun Mal, nachdem er ins Spiel kam – von allen noch in der Liga aktiven Profis sind hier nur Mike Hanke, Claudio Pizarro (je zwölf Jokertore) und Cacau (zehn) besser.