Die schönsten Sprüche von Franz Beckenbauer (als Spieler, Trainer und Präsident beim FC Bayern München, seit 2009 Ehrenpräsident, dazu von
1984 bis 1990 Teamchef der Nationalmannschaft, Präsident des WM-OK 2006 und bis 2010 DFB-Vizepräsident. Heute Experte beim Pay-TV-Sender Sky).

"Wir haben also dann Altpapier und Alteisen gesammelt, um zu den paar Pfennigen zu kommen, die damals ein Lederball gekostet hat. Dann haben wir endlich diesen Ball gehabt. Wir haben natürlich jeden Tag Fußball gespielt. Jeden Tag durfte ein anderer den Ball mit nach Hause nehmen und musste ihn dann einfetten." (Über seine fußballerische Kindheit)

"Geht's raus und spielt's Fußball." (Taktische Anweisung als Trainer)

"Es war nicht die Hand Gottes, sondern die Watschn eines Sechzigers." (Über die Beweggründe, warum er 1958 als 13-Jähriger nach der Ohrfeige eines 'Löwen'-Spielers zum FC Bayern und nicht zum TSV 1860 wechselte.)

"Wissen Sie, wer mir am meisten Leid tat? Der Ball." (Nach einem Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft)

"Ich hatte ein prima Leben damals in Amerika. Bis Günter Netzter kam und alles zerstörte." (Netzer holte Beckenbauer als Manager von Cosmos New York zum Hamburger SV)

"Das war ein bisschen wie Obergiesing gegen Untergiesing." (Über ein Qualität eines Derbys zwischen dem FC Bayern und dem TSV 1860 München)

"Der deutsche Fußball wird auf Jahre hinaus unschlagbar sein." (Nach dem WM-Sieg 1990)

"Das ist der Kunst der Ärzte zu verdanken. Zu meiner Zeit wäre wohl noch eine Amputation nötig gewesen." (Zur schnellen Genesung der Spieler Giovane Elber und Jens Jeremies vor einem Champions-League-Halbfinalspiel gegen Real Madrid)

"Ein Mann, der aus 30 Metern eine Fliege von der Torlatte schießen kann, trifft aus elf Metern das Tor nicht." (Über David Beckhams Fehlschuss im Elfmeterschießen der EM 2004)

"Irgendeiner muss ja in dem Land was tun, wenn alle immer nur klagen, dass der Nachwuchs fehlt." (Zur anstehenden Geburt seines fünften Sprösslings)

"Das war müder Rumpel-Fußball, der streckenweise in Misshandlung des Balles ausartete. Vielleicht war die Veranstaltung mit Deutschland ja auch nur die B-Europameisterschaft. Die A-Europameisterschaft läuft jetzt ohne uns. Und irgendwie hätten wir da eh nur gestört." (Über die Leistungen der deutschen Nationalmannschaft bei der EM 2000)

"Das ist eine Uwe-Seeler-Traditionself, das war reiner Altherren-Fußball. Wir haben Fußball wie vor 30 Jahren gespielt." (Nach einer 0:3-Pleite der Bayern in Lyon, März 2001)

"Johan war der bessere Spieler, aber ich bin Weltmeister." (Über Johan Cruyff)

"Ich war 45 Jahre lang unterwegs. Jetzt kann ich nicht den ganzen Tag daheim sitzen und auf die Kinder aufpassen." (Über sein Engagement als Fußballexperte beim TV)