Köln - Wenn der BVB und der FC Bayern München am Samstag im Signal Iduna Park die Mutter aller Spitzenspiele austragen, ist Dortmund das Zentrum der Fußballwelt. Einen Tag später erlebt die Virtuelle Bundesliga 2013/14 in Wolfsburg ihren zweiten Höhepunkt. In der Volkswagen Arena kämpfen 128 FIFA-Gamer um eines der beiden Tickets zum großen VBL-Finale, die bei dem Liveturnier vergeben werden.

Wer beim Finalturnier in Berlin dabei sein möchte, muss sich zunächst in einer der 32 Vierergruppen behaupten. Jeweils zwei Spieler rücken in die K.O.-Phase auf. Diese 64 Topgamer spielen die beiden Finalisten - und damit auch die Teilnehmer für das Finalturnier in Berlin - unter sich aus.

Robin Knoche als Stargast in Wolfsburg



Aus allen Online-Anmeldungen wurden 124 Teilnehmer für das Wolfsburger Turnier ausgelost. Den 125. Platz wird Wolfsburgs Shooting-Star Robin Knoche einnehmen. Das Turnier wird zeigen, ob der Innenverteidiger auch das Zeug zum virtuellen Topstar hat. Die restlichen drei Startplätze werden am Morgen des Turniers vergeben. Wer sich die Chance auf Ruhm und Ehre in der Virtuellen Bundesliga nicht entgehen lassen möchte, muss sich bis spätestens 09:30 Uhr am Sonntagmorgen in der Volkswagen Arena einfinden und sich registrieren. Maximal 64 Spieler ermitteln anschließend im K.O.-System die letzten vier Starter für das Hauptfeld des Turniers. Sollten sich mehr Interessenten bewerben, entscheidet das Los.

In etwa gegen 12:30 Uhr startet dann die Gruppenphase mit allen 128 Teilnehmern. Einer davon wird die Fußstapfen von Alex Drywa treten, der das erste Liveturnier in Hamburg für sich entscheiden konnte. Der junge HSV-Fan weiß, was neben dem Skill am Gamepad noch wichtig ist, um sich gegen ein stark besetztes Teilnehmerfeld durchzusetzen. "Man braucht auch das nötige Glück, um bei solchen Turnieren weit zu kommen", äußerte sich Drywa nach seinem Triumph bescheiden. Neben dem nötigen Quäntchen Glück konnte sich Drywa vor allem auf seinen Schlussmann Rene Adler sowie seine schnellen Außenspieler verlassen. Viele seiner Tore bereitete er über die Außenbahn vor.

Allein der Skill am Gamepad entscheidet



In Hamburg triumphierte mit Alex Drywa ein hochmotivierter Lokalmatador. Ob am Sonntag der VfL Wolfsburg in der heimischen Volkswagen Arena zum Höhenflug in der Virtuellen Bundesliga ansetzen oder ein Spieler eines anderen Clubs der Virtuellen Bundesliga dem Turnier seinen Stempel aufdrücken kann, liegt ganz in den Händen der 128 Starter. Eines ist allerdings jetzt schon klar: Wie immer in der Virtuellen Bundesliga zählt nur der Skill am Gamepad, denn alle Mannschaften sind genau gleichstark besetzt.

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