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Die Spieler der DFB-Elf haben den FIFA-Medientag noch vor sich
Die Spieler der DFB-Elf haben den FIFA-Medientag noch vor sich - © IMAGO/Joaquim Ferreira
Die Spieler der DFB-Elf haben den FIFA-Medientag noch vor sich - © IMAGO/Joaquim Ferreira
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DFB-Elf muss durch den 3D-Scanner

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Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko kommt mal wieder mit einigen technischen Neuheiten daher. So kommt erstmals eine halbautomatische Abseitstechnik zum Einsatz und auch der Spielball hat ein besonderes Innenleben.

Bevor die deutsche Nationalmannschaft am 14. Juni in Houston gegen Curacao in die Weltmeisterschaft einsteigt, steht für das Team von Julian Nagelsmann noch ein ganz besonderer Punkt auf dem Programm. So wird die Mannschaft beim Medientag der FIFA einmal durch den Scanner geschickt, wodurch die exakten Körpermaße der 26 Spieler ermittelt werden. Grund dafür ist eine neu eingeführte halbautomatische Abseitstechnik, die bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko erstmals zum Einsatz kommt.

Diese Technik soll eindeutige Abseitssituation frühzeitig erkennen und an den jeweiligen Linienrichter funken, so dass dieser direkt die Fahne heben und das Spiel unmittelbar unterbrochen werden kann. Lange Wartezeiten oder Situationen, in denen die Partie vor dem Abseitspfiff noch sekundenlang weiterläuft, sollen damit minimiert werden. 

Die DFB-Auswahl vor dem Abflug in die USA

Dallas hat den neuen "Kölner Keller"

Damit das gelingt, wurden alle 16 WM-Stadien vorher mit je 16 Trecking-Kamers ausgerüstet und in Dallas ein Pendant zum deutschen "Kölner Keller" (der sich ab der kommenden Saison in Frankfurt befindet) errichtet, wo die riesigen Datenmengen zusammenlaufen sollen. Fehlen somit nur noch die Körperscans der mehr als 1200 Spieler, die nun nach und nach eingeholt werden. 

Die Fans dürfen sich derweil auf noch lebensechter wirkende Animationen bei Betrachtung der jeweiligen Abseitsstellung freuen und sollen - was noch viel wichtiger ist - in den Genuß von viel rasanteren Partien mit weniger beziehungsweise kürzeren Unterbrechungen kommen.

Von außen unscheinbar, aber es steckt viel Technik im WM-Ball Trionda - IMAGO/Udo Herrmann

Technischer Spielball und Schiri-Cams

Zusätzlich erwartet sie auch eine genauere Entscheidungsfindung bei eventuellen Handspielen oder der Frage, ob der Ball eine Auslinie überschritten hat oder nicht. Hierfür sollen neue Bewegungssensoren im Spielball sorgen.

Dass die Schiedsrichter bei der WM außerdem mit der in der Bundesliga bereits üblichen Body-Cam ausgerichtet sein werden, unterstreicht zudem nochmal, wie technikaffin die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko daherkommen wird.

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