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Moritz Jenz jubelt über den späten Ausgleich
Moritz Jenz jubelt über den späten Ausgleich - © IMAGO/Sven Heidmann
Moritz Jenz jubelt über den späten Ausgleich - © IMAGO/Sven Heidmann
bundesliga

Jenz rettet Wolfsburg mit spätem Kopfballtor einen Punkt gegen Heidenheim

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Der VfL Wolfsburg und 1. FC Heidenheim 1846 trennen sich 1:1 (0:1). Adrian Beck (45.+1) brachte das Tabellenschlusslicht kurz vor der Pause in Führung, ehe Moritz Jenz (80.) nach einer Ecke von Christian Eriksen zum Ausgleich für die Gastgeber köpfte.

Der VfL Wolfsburg wollte nach dem 2:1-Erfolg gegen St. Pauli nachlegen und sich weiter von der Abstiegszone entfernen. Mit 18 Punkten konnte das Team von Daniel Bauer gerade noch einen Vereinsnegativrekord in der Hinrunde abwenden. Auf der anderen Seite stand der 1. FC Heidenheim mit dem Rücken zur Wand.

Das Team von Frank Schmidt hatte in dieser Saison als einzige Mannschaft noch kein Spiel zu Null absolviert und stand mit nur zwölf Punkten am Tabellenende. Ein weiteres schlechtes Omen: In den vergangenen neun Spielzeiten ist das Schlusslicht nach der Hinrunde am Saisonende immer abgestiegen.

Die Heidenheimer gingen kurz vor der Pause in Führung durch ein Tor von Adrian Beck - Fabio Deinert

Heidenheim geht kurz vor der Pause in Führung

Die Partie begann verhalten, mit den Wölfen als aktivere Mannschaft. Erst nach knapp 20 Minuten gab es die ersten nennenswerten Abschlüsse. Lovro Majer versuchte es gleich zweimal für die Gastgeber, zielte aber jeweils zu ungenau. Auf der Gegenseite hatte Mathias Honsak in der 36. Minute die bis dahin größte Chance des Spiels, als er alleine auf Kamil Grabara zulief.Der Wolfsburger Keeper blieb jedoch im Eins-gegen-Eins siegreich und verhinderte den Rückstand.

Kurz vor dem Pausenpfiff fiel das Tor dann doch noch für die Gäste: Nach einem langen Ball von Grabara kam der Ball über Arijon Ibrahimović zu Marvin Pieringer, der die Kugel in die Mitte brachte. Adrian Beck reagierte nach einem abgeblockten Schuss am schnellsten und traf zum 0:1 (45.+1).

Eriksen wird zum Vorlagengeber

Nach der Pause wechselte Bauer Kevin Paredes für Aaron Zehnter ein und erhöhte den Druck auf die Heidenheimer Defensive. Die Wölfe erarbeiteten sich nun mehr Chancen, Christian Eriksen entwickelte sich immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt im Wolfsburger Spiel. Der Däne zwang Diant Ramaj in der 55. Minute zu einer Glanzparade. In der 59. Minute reagierte Bauer erneut und brachte Saël Kumbedi und Adam Daghim ins Spiel.

Die Wölfe drängten nun vehement auf den Ausgleich, während Heidenheim leidenschaftlich verteidigte. Ramaj und seine Vorderleute wehrten sich nach Kräften, mussten aber in der 80. Minute doch noch den Ausgleich hinnehmen: Nach einem Eckball von Eriksen stieg Moritz Jenz am höchsten und köpfte zum verdienten 1:1 ein. In der Schlussphase hatten beide Teams noch Chancen auf den Sieg, am Ende blieb es jedoch beim gerechten Unentschieden.

Spielmacher mit Übersicht: Christian Eriksen dirigierte das Wolfsburger Spiel und bereitete den wichtigen Ausgleichstreffer per Ecke vor. - IMAGO/Sven Heidmann

Man of the Match: Adrian Beck

Der 26-jährige Mittelfeldspieler war neu in die Startelf gerückt und dankte es dem Trainer mit seinem ersten Saisontor. Mit seinem Treffer kurz vor der Halbzeitpause belohnte Beck sein Team für eine disziplinierte erste Hälfte. Der Mittelfeldmann Beck nutzte einen seiner zwei Torschüsse und fiel immer wieder mit seinen Tempoverschärfungen auf (22 Sprints). Beck sammelte mit 192 die meisten Fantasy-Punkte aller Heidenheimer Spieler und wurde von den Fans zum Man of the Match gewählt.

Man of the Match: Adrian Beck erzielte seinen ersten Bundesligatreffer in dieser Saison und verhalf Heidenheim zu einem wichtigen Auswärtspunkt. - 1. FC Heidenheim

Bundesliga Match Facts
xGoals: Wolfsburg 1,44 - Heidenheim 0,86
Schnellster Spieler: Adam Daghim (WOB), 35,06 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 0:1 von Adrian Beck (FCH), 9 Prozent
Most Pressed Player: Patrick Wimmer (WOB), 27 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Moritz Jenz (WOB), 1,55

Fantasy Heroes: Moritz Jenz (VfL Wolfsburg, 454 Punkte), Christian Eriksen (VfL Wolfsburg, 252 Punkte), Konstantinos Koulierakis (VfL Wolfsburg, 239 Punkte)