
Für den VfB Stuttgart stehen gleich vier Endspiele an
Mit dem Duell gegen die TSG Hoffenheim starten für den VfB Stuttgart die Wochen der Wahrheit. Der Liga-Endspurt hat es in sich. Die Schwaben treffen auch noch auf Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt. Und dann steht noch das Endspiel im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München an.
Für das Heimspiel gegen den SV Werder Bremen hatten sich die Fans des VfB Stuttgart etwas besonderes ausgedacht. Ein großer Banner, von dem nur ein einziges Wort prangte: "Finale", stand da in großen schwarzen Lettern, das "I" stellte ein Abbild des Pokals da. Damit war klar, dass sich die Anhänger für das zweite Endspiel im nationalen Cup in Folge bedanken wollten, das der VfB sich und seinen Fans mit dem Erfolg über den Sport-Club Freiburg beschert hatte.
Gleichzeitig könnte das Plakat aber auch als eine Art Erinnerung dienen, wenn es die für die Schwaben denn überhaupt braucht. Denn für den VfB geht es gleich in allen vier ausstehenden Partien dieser Saison noch um ziemlich viel. Wenn man so will, stehen noch vier Endspiele auf dem Programm - und alle gegen Teams, für die ebenfalls viel auf dem Spiel steht.
Vier Top-Teams im Restprogramm
Stuttgart will nach einem Jahr Pause wieder zurück in die Champions League, in der vergangenen Spielzeit führte die internationale Reise durch die Europa League, nun soll es das Klassen-Upgrade geben. "Es ist richtig, dass diese Zielsetzung ausgegeben wurde. Man muss einschieben, dass wir das dritte Jahr in Folge unsere Ziele übererfüllt haben", erklärte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: "Wenn das i-Tüpfelchen, die Champions League, dazu kommen würde, dann wäre es keine sehr gute Saison, sondern eine absolut überragende Saison."
Und die scheint durchaus realistisch. Stuttgart belegt aktuell Rang vier, hat alles in der eigenen Hand. Nur ist das Restprogramm auf dem Papier ein besonders schweres. Zunächst steht das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim an, dann geht es zu Hause gegen Bayer 04 Leverkusen, bevor die Schwaben am letzten Spieltag zu Eintracht Frankfurt müssen. Und dann ist da eben noch das Finale im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München.

"Gefühlt mehr Punkte geholt"
Das soll den VfB aber nicht abschrecken. "Gegen die Tabellennachbarn haben wir gefühlt mehr Punkte geholt als gegen Gegner aus dem Keller. Wir sind diese Spiele auf Spitz und Knopf gewohnt", sagte Wohlgemuth. Und auch die Worte von Ermedin Demirović klingen alles andere als besorgt: "Schwierige Gegner. Aber natürlich weiß jeder, dass wir Topspiele können und in einer guten Verfassung sind."
Dass Stuttgart "Finale" kann, haben die Schwaben bekanntlich in der vergangenen Saison bewiesen, als es den Pokalsieg gab. Mit dem soll in diesem Jahr möglichst die nächste erfolgreiche Saison abgeschlossen werden.










