
Mit guten Erinnerungen nach Bratislava
Am 2. Spieltag der Champions-League-Ligaphase reist der VfB Stuttgart in die Slowakei, wo mit Slovan Bratislava ein bereits bekannter Gegner wartet. Dieser geht definitiv als Außenseiter in die Begegnung, setzt seit diesem Sommer aber auf einen Trainer mit weltbekanntem Namen. Gelingt den Schwaben dennoch der nächste Sieg?
Der Auftakt in die Champions-League-Saison war für den VfB Stuttgart mit dem 3:1-Erfolg über den norwegischen Teilnehmer Viking Stavanger vielversprechend, nun wollen die Schwaben ihn mit dem Gewinn der Punkte vier bis sechs noch weiter abrunden. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, schließlich trifft das Team von Sebastian Hoeneß mit Slovan Bratislava auf einen bereits bekannten Gegner.
Im Januar 2025 mussten die Stuttgarter schon einmal in der jüngeren CL-Vergangenheit bei den Slowaken antreten und lieferten bei eisigen Temperaturen einen Auftritt ab, der den eigenen Fans ganz warm ums Herz werden ließ.
Nach einem Doppelpack von Jamie Leweling und einem Treffer durch den mittlerweile für den FC Augsburg spielenden Fabian Rieder stand ein 3:1, das für den Gegner mit Blick auf den Spielverlauf letztlich sogar noch schmeichelhaft daherkam.

Bratislavas größter Star ist der Coach
Und noch läuft es für den slowakischen Rekordmeister in der laufenden Spielzeit nicht wirklich rund, obwohl mit Yaya Touré mittlerweile sogar ein ehemaliger Weltklasse-Spieler als Trainer auf der Bank sitzt. "Slovan Bratislava gehört zu den größten Clubs in der Slowakei und ist gut aufgestellt für die Zukunft", verkündete der 43-Jährige vor wenigen Monaten bei seiner Vorstellung. "An die vielen Erfolge der Vergangenheit möchten wir anknüpfen."
Der Ivorer - der erste afrikanische Trainer in der "Königsklasse" - musste dann allerdings mit ansehen, wie seine Truppe am ersten Spieltag der Champions League mit 1:6 beim Titelverteidiger Paris Saint-Germain unterlag und belegt in der Liga nach zehn Spieltagen nur Rang vier - wobei Bratislava noch ein verlegtes Spiel in der Hinterhand hat.
Gegner-Kenntnisse auf beiden Seiten
So oder so reist der VfB, in der Liga am Wochenende mit einem 2:0-Sieg in Paderborn, also als Favorit an und möchte dieser Rolle auch gerecht werden. Unterschätzen will man den Gewinner des Europapokals der Pokalsieger aus dem Jahr 1969 aber nicht.
Dafür wird auch Sommerneuzugang Leo Sauer sorgen, der den kommenden Gegner aus seiner Heimatstadt gut kennt und ihn sich schon frühzeitig als Kontrahenten gewünscht hatte, auch wenn er in seiner Karriere nie für Slovan am Ball war.
Aufseiten des Gegners bringt derweil Kevin Wimmer eine gewisse Expertise mit, war der 33-jährige österreichische Innenverteidiger in Deutschland doch für den 1. FC Köln, Hannover 96 und auch Stuttgarts Rivalen, den Karlsruher SC, aktiv.
Am Mittwoch (21 Uhr) geht es dann um wichtige Zähler in der Champions League, live verfolgen könnt ihr die Begegnung hier!