Thomas Müller erzielte gegen Augsburg den 2:1-Siegtreffer und sagt im Hinblick auf den wiedererstarkten BVB: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es den Dortmundern in den letzten drei Jahren Spaß gemacht hat, so deutlich hinter uns gewesen zu sein. Sie wollen jetzt natürlich wieder attackieren." - © gettyimages / Alexandra Beier
Thomas Müller erzielte gegen Augsburg den 2:1-Siegtreffer und sagt im Hinblick auf den wiedererstarkten BVB: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es den Dortmundern in den letzten drei Jahren Spaß gemacht hat, so deutlich hinter uns gewesen zu sein. Sie wollen jetzt natürlich wieder attackieren." - © gettyimages / Alexandra Beier
Bundesliga

Verfolger Bayern vor Titelkandidat BVB gewarnt

München - 25, 19, 10 - was aussieht wie ein Teil der Lottozahlen dokumentiert in Wirklichkeit den Vorsprung, mit dem der FC Bayern München in den vergangenen drei Jahren Deutscher Meister geworden ist. Der Abstand zur Konkurrenz hat sich dabei kontinuierlich verringert. Auf ihrer erneuten Titel-Mission sind die Bayern zwar perfekt gestartet, aber auch besonders auf der Hut - nicht zuletzt weil der langjährige Rivale Borussia Dortmund zu alter Stärke zurückgefunden hat.

Bester Saisonauftakt unter Guardiola

Null Punkte liegen aktuell zwischen Platz eins und zwei in der Bundesliga. "Das ist schön für die Bundesliga. Aber für uns ist es ein bisschen unentspannter, weil wir einen sehr aggressiven Verfolger haben", sagte Bayerns Toptorjäger Thomas Müller im Interview und musste sich umgehend korrigieren: "Beziehungsweise im Moment sind ja wir der Verfolger."

Vier Siege und eine Tordifferenz von plus zwölf Toren - wie jetzt vom BVB aufgestellt - gibt es zum dritten Mal in 53 Jahren Bundesliga, aber erstmals hat ein Team dabei mehr als 14 Tore erzielt. Die Bayern müssen sich trotz der Maximalausbeute von ebenfalls zwölf Punkten wegen der um zwei Treffer schlechteren Tordifferenz hinter Dortmund (Tabelle) mit der Rolle des Jägers zufriedengeben.

- © imago / Jan Hübner
- © gettyimages / Alexandra Beier