Köln - Eintracht Frankfurts Klub-Ikone Karl-Heinz Körbel verstand die Welt nicht mehr. "Meier, was ist aus dem Fußball geworden, wenn sie dich schon Fußball-Gott nennen", scherzte der 60-Jährige. Adressat der Frotzelei war Alexander Meier, Offensiv-Allrounder der Hessen und mit 19 Toren treffsicherster Akteur der Bundesligasaison.

Dass sich der 32-Jährige als dritter Eintracht-Spieler nach Jörn Andersen und Anthony Yeboah die Torjägerkanone schnappte, ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil Meier verletzungsbedingt seit Anfang April nicht mehr spielte. "Torschützenkönig - das ist für jeden Spieler aber etwas Besonderes, das lässt sich nicht wegdiskutieren", sagte er dem kicker. 

Keine zwei Meinungen gibt es auch zu Meiers Effizienz. Die Leistungsdaten wiesen ihn nämlich als einen Spieler mit äußerst wenig Ballkontakten aus. "Aber seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor", lobte Ex-Trainer Friedhelm Funkel, "ist phänomenal."

Video: Alexander Meier - Mr. Eintracht

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