Frankfurt - Thomas Schaaf gratuliert seinem Team zum Sieg, Markus Gisdol hingegen ist enttäuscht. Die Stimmen zum Spiel Eintracht Frankfurt - 1899 Hoffenheim.

Thomas Schaaf: "Gratulation an die Mannschaft. Wir sind richtig gut im Spiel gewesen und haben mit Überzeugung agiert. Wenn man zur Halbzeit drei gemacht hat, ist das toll. In der zweiten Hälfte haben wir nicht mehr so deutlich gespielt. Wir freuen uns über diesen Sieg."

Markus Gisdol: "Die erste Halbzeit war sehr enttäuschend. Ich bin schier wahnsinnig gewonnen – ich habe meine Mannschaft selten so nachlässig gesehen. In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht, mehr als der Anschlusstreffer war uns aber nicht vergönnt und war auch nicht verdient."

"Reaktion gezeigt"

Bastian Oczipka: "Wir haben heute die passende Reaktion gezeigt nach der negativen Presseberichterstattung unter der Woche. Wie wir gekämpft und gespielt haben, war der Schlüssel zum Erfolg."

Nelson Valdez: "Ich hatte Probleme unter der Woche und konnte daher heute nicht im Kader sein. Beim 1:0 sah Baumann den Ball kaum, dann ist es immer schwer für einen Torwart. Basti zirkelte den Ball toll ins lange Eck. Beim 2:0 hatten wir Glück, dass der Schiedsrichter die leichte Abseitsposition nicht gesehen hat, ich habe sie auch nicht gesehen. Haris vollstreckte aber richtig gut. Das 3:0 macht Timothy klasse, er ist ein super Typ und ich freue mich sehr für ihn. Ich hoffe, dass ich bei den nächsten beiden Spielen wieder dabei sein kann."

"Erste Halbzeit total verschlafen"

Pirmin Schwegler: "Wir sind hier heute erst um 16.30 Uhr in Frankfurt angekommen. Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen. Wenn man mit einem 0:3 in die Halbzeit geht, wird es natürlich schwer. Da ist ein Spiel normalerweise schon gelaufen und so war es heute auch."

Andreas Beck: "Wir haben das Spiel hier verloren, weil wir es nach der Anfangsphase aus der Hand gegeben haben. Die Eintracht hat ihre ersten zwei Möglichkeiten genutzt, wir haben nicht mehr zurückgefunden und so kann man dann auch kein Bundesligaspiel gewinnen. Wir wussten, dass uns hier eine starke Frankfurter Mannschaft erwartet. Aber dass wir 45 Minuten brauchen, um aufzuwachen, ist unerklärlich."