Mainz - Ein Spiel mit sechs Toren, bei dem beide Trainer unzufrieden mit der Defensivleistung ihrer Mannschaft sind. So sehen die Beteiligten den Mainzer 4:2-Sieg gegen den FC Augsburg.

Martin Schmidt (Trainer FSV Mainz 05): "Ich dachte, dass wir gut reingekommen sind. Dann kam aber das überraschende 0:1. Wir können beide Gegentore besser verteidigen. Nach der ersten Hälfte war ich sehr kritisch mit dem Team, weil wir bei den gewonnenen Zweikämpfen hinten lagen. Nach der Pause hatten wir ein paar gute Umschalt-Bewegungen, es blieb aber bis zum Schluss spannend."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Wir kommen gut ins Spiel und gehen sogar in Führung. Das hat uns aber keine Sicherheit gegeben. Wir haben das Spiel verloren, weil wir kräftig mitgeholfen haben. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht. So gewinnt man kein Spiel."

"Wir haben vier Tore zu viel kassiert"

Markus Feulner (FC Augsburg): "Wir sind gut ins Spiel gekommen und in Führung gegangen, doch dann machen wir Fehler und liegen zurück. Vor der Pause gelingt uns noch der Ausgleich, so dass wir wieder im Spiel waren. Wir haben uns viel für die zweite Hälfte vorgenommen, kassieren aber gleich wieder ein Gegentor. Insgesamt ist es uns heute nicht gelungen, die individuellen Fehler durch die anderen Spieler auszubügeln."

Daniel Baier (FC Augsburg): "Es ist viel zu viel schief gelaufen und wir haben vier Tore zu viel kassiert. Wir haben uns die Situation selbst eingebrockt, werden aber auch gemeinsam rauskommen. Wir müssen als Mannschaft besser verteidigen und nicht die Schuld bei Einzelnen suchen."

Marwin Hitz (FC Augsburg): "Wir waren zu verkrampft, und es ist einiges schief gelaufen. Wir haben in vielen Situationen nicht das gespielt, was wir können. So verlierst du dann so ein Spiel."

Ja-Cheol Koo (FC Augsburg): "Wir glauben weiter an uns, müssen diese Niederlage wegstecken und noch härter arbeiten. Wir bleiben positiv und werden nächste Woche neu angreifen."