
Freiburg verhagelt Thioune-Debüt
Der Sport-Club Freiburg hat das Heimspiel gegen den SV Werder Bremen mit 1:0 (1:0) gewonnen. Niklas Beste erzielte den entscheidenden Treffer bereits in der 13. Minute. Trotz einer Roten Karte für Johan Manzambi (52.) konnten die Breisgauer die Führung über die Zeit bringen.
Beste nutzt erste Chance
Der SV Werder Bremen startete beim Bundesliga-Debüt von Trainer Daniel Thioune mit guter Intensität und drängte den Sport-Club Freiburg früh in die eigene Hälfte. In der 13. Minute hatte Justin Njinmah die große Chance zur Führung, als er per Fallrückzieher Noah Atubolu zu einer Glanzparade zwang. Im direkten Gegenzug nutzte Freiburg seine erste echte Möglichkeit eiskalt: Niklas Beste kam nach einem Fehler von Julián Malatini an den Ball und schlenzte ihn aus 16 Metern unhaltbar ins lange Eck zum 1:0 (13.).
Kurz darauf verpasste Igor Matanović per Kopf das 2:0, als Mio Backhaus mit einem starken Reflex parierte (17.). Die Partie war im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ausgeglichen, mit wenigen klaren Torchancen auf beiden Seiten.

Manzambi fliegt - Freiburg kämpft
Die entscheidende Szene des Spiels ereignete sich in der 52. Minute: Johan Manzambi rutschte im Zweikampf mit Olivier Deman aus und traf den Bremer hart an der Wade. Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte zunächst Gelb, entschied nach Ansicht der Videobilder jedoch auf Rot für Manzambi. Freiburgs Trainer Julian Schuster reagierte sofort und brachte Yuito Suzuki für Vincenzo Grifo (56.).
Die Breisgauer verteidigten fortan mit einer kompakten Fünferkette und ließen Bremen trotz Überzahl kaum klare Chancen zu. In der 79. Minute jubelte Freiburg kurz über ein vermeintliches 2:0 durch Suzuki, doch Aytekin hatte ein Foul an Agu gesehen und verweigerte dem Treffer die Anerkennung.
Bremen drückt vergeblich
Bremen rannte unermüdlich an und erspielte sich in der Schlussphase mehrere gute Möglichkeiten. Atubolu zeichnete sich mit Paraden gegen Romano Schmid (61.) und Njinmah (80.) aus. Thioune warf alles nach vorne und brachte mit Samuel Mbangula, Felix Agu, Marco Grüll, Cameron Puertas und Jovan Milošević frische Offensivkräfte.
Trotz acht Minuten Nachspielzeit und einer letzten Kopfballchance durch Keke Topp (90.+5) brachte Freiburg den knappen Vorsprung über die Zeit und feierte einen hart erkämpften Heimsieg.
Man of the Match: Niklas Beste
Der 25-jährige krönte seine starke Leistung mit dem entscheidenden Treffer zum 1:0. Mit einem präzisen Schlenzer in die lange Ecke ließ er Backhaus keine Chance. Es war sein erstes Pflichtspieltor im Trikot des Sport-Clubs. Beste, der von 2016 bis 2019 selbst für Werder Bremen spielte, zeigte neben seinem Treffer auch defensiv eine engagierte Leistung und half nach der Roten Karte gegen Manzambi beim Verteidigen mit. Erst in der 68. Minute wurde er durch Jung ersetzt, um die Defensive weiter zu stabilisieren.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Freiburg 0,22 - Bremen 0,98
Schnellster Spieler: Bruno Ifechukwu Ogbus (SCF), 33,96 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:0 von Jan-Niklas Beste (SCF), 5,94 Prozent
Most Pressed Player: Igor Matanović (SCF), 14 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Yukinari Sugawara (SVW), +3,05
Fantasy Heroes: Noah Atubolu (Sport-Club Freiburg, 284 Punkte), Maximilian Eggestein (Sport-Club Freiburg, 204 Punkte), Igor Matanović (Sport-Club Freiburg, 199 Punkte)
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