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Rookie des Monats Oktober: Doan, Klimowicz oder Lacroix?

Europas Top-Liga mit dem jüngsten Altersdurchschnitt zeichnet auch in der Saison 2020/21 die besten Nachwuchsstars mit dem Rookie of the Month Award powered by AWS aus. Die Kandidaten für den Award, der vom neuen Technology Provider der Bundesliga AWS präsentiert wird, sind im Oktober Bielefelds Ritsu Doan, Stuttgarts Mateo Klimowicz und Wolfsburgs Maxence Lacroix.

Ritsu Doan (DSC Arminia Bielefeld)

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Mit diesem Transfer hatte im Sommer kaum einer gerechnet, doch mit Ritsu Doan lotste Arminia Bielefeld erfolgreich ein begehrtes Talent nach Ostwestfalen. Der 22-Jährige wechselte von der PSV Eindhoven in die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus – und weiß seitdem zu überzeugen. Der japanische Nationalspieler ergattert sich auf Anhieb einen Stammplatz beim DSC und behielt diesen auch prompt im Oktober. Am 4. Spieltag gelang dem Neuzugang dann gegen einen prominenten Gegner schließlich sein erstes Bundesliga-Tor. Bei der Bielefelder Niederlage gegen den FC Bayern sorgte Doan für den Ehrentreffer.

"Ritsu ist ein sehr trickreicher Flügelstürmer mit viel Tempo, der sowohl beim Torabschluss als auch in der Vorbereitung seine Qualitäten hat." (Uwe Neuhaus, Trainer DSC Arminia Bielefeld)

Eine Woche später ließ der Japaner dann auch die erste Torvorlage folgen. Der Mittelfeldspieler ist zudem variabel einsetzbar, kann sowohl als Achter als auch auf dem rechten Flügel auflaufen. "Ritsu ist ein sehr trickreicher Flügelstürmer mit viel Tempo, der sowohl beim Torabschluss als auch in der Vorbereitung seine Qualitäten hat“, wusste Uwe Neuhaus schon bei der Verpflichtung des 22-Jährigen. Und Doan hat den Oktober eindrucksvoll genutzt, um seinem Trainer recht zu geben. Im Schnitt war er in diesem Monat 11,4 Kilometer pro Partie unterwegs, gab sechs Torschüsse ab, bereitete zudem fünf Abschlüsse seiner Kollegen vor und versuchte sich in 24 offensiven Dribblings – Doan ist bereits jetzt ein wichtiger Faktor im Spiel der Arminia.

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Mateo Klimowicz (VfB Stuttgart)

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Der Name Klimowicz ist im Fußball-Kosmos nicht unbekannt – und ist dank Mateo Klimowicz nun wieder in aller Munde. Der Sohn von Ex-Bundesliga-Spieler Diego Klimowicz (213 Bundesliga-Spiele für Wolfsburg, Dortmund und Bochum, insgesamt 71 Tore) bestritt in dieser Saison seine ersten fünf Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse – zweimal stand der 20-Jährige dabei bereits in der Startelf. Der erste Bundesliga-Treffer gelang Klimowicz dabei sogar bereits im September. Im Oktober folgte dann am 4. Spieltag auch die erste Vorlage – beide Male war der Stuttgarter zuvor eingewechselt worden, bewies dann prompt seine Joker-Qualitäten und sorgte so für die zwei bisherigen Siege der Stuttgarter.

"Er ist ein wendiger, zielstrebiger Spieler, der auch dahingeht, wo es wehtut. Er hat ein gutes Timing für Freilaufbewegungen und viele Stärken, das sieht man schon." (Pellegrino Matarazzo, Trainer VfB Stuttgart)

"Er ist ein wendiger, zielstrebiger Spieler, der auch dahingeht, wo es wehtut. Er hat ein gutes Timing für Freilaufbewegungen und viele Stärken, das sieht man schon", weiß auch VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo um die Qualitäten seines Youngsters und beorderte den 20-Jährigen am 7. Spieltag in die Startelf. Für Klimowicz war das auch der Lohn für einen starken Oktober. Der beidfüßige Offensivspieler war nicht nur an beiden Siegen als Joker maßgeblich beteiligt, sondern gab im Oktober auch insgesamt sieben Torschüsse ab und gewann für einen offensiv ausgerichteten Spieler starke 48 Prozent seiner Zweikämpfe. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm.

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Maxence Lacroix (VfL Wolfsburg)

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Im Sommer holte der VfL Wolfsburg Maxence Lacroix vom FC Sochaux in die Bundesliga. Wenige Wochen später hat der 20-jährige Innenverteidiger sich in der Abwehrreihe der Niedersachsen auch schon festgebissen. Der Franzose überzeugte sofort mit starken Leistungen: Vor allem beim Kopfballspiel ist dem 1,90 Meter großen Youngster kaum beizukommen – zwei Drittel seiner Luftzweikämpfe entschied Lacroix für sich. Auch am Boden gewann der Abwehrspieler 57 Prozent seiner Zweikämpfe. Zudem spielt der der 20-Jährige sauber, verblüffend abgeklärt und leistete sich im Oktober lediglich zwei Fouls.

"Lacroix hat sein Bundesliga-Debüt mit Bravour gemeistert." (Oliver Glasner, Trainer VfL Wolfsburg)

Außerdem verfügt der Innenverteidiger über ein gutes Passspiel: 88,9 Prozent seiner Zuspiele landeten beim Mitspieler – ein starker Wert. Zu Gute kommt Lacroix zudem sein Tempo. Im Oktober beschleunigte der Wolfsburger Neuzugang auf 34 km/h – im Vormonat erreichte er sogar einen Wert von 34,9 km/h. Offensiv wartet der Hüne derweil noch auf seinen ersten Erfolg – dreimal probierte Lacroix sein Glück aber bereits mit Torschüssen. Tore schießen gehört allerdings auch nicht zu den Hauptaufgaben eines Innenverteidigers. Angesichts dieser Zahlen überraschen auch die Worte von VfL-Trainer Oliver Glasner nicht: "Lacroix hat sein Bundesliga-Debüt mit Bravour gemeistert." Wer will da widersprechen.

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