Köln - Der VfL Wolfsburg dominiert die Virtuelle Bundesliga 2014/15. Kein anderer Club stellt beim Finale in Hamburg so viele Spieler wie die Wölfe. Über zehn der 32 Startplätze konnten die User des VfL erkämpfen. Sechs Spieler vertreten bislang als Einzelkämpfer ihren Club. Der 20-jährige Rico Tessmann geht für "seinen" 1. FC Köln auf Titeljagd und ist voraussichtlich der einzige Geißbock im VBL-Finale. Wir haben mit ihm gesprochen.

EA SPORTS: Hallo Rico. Du hast dich in der Virtuellen Bundesliga für den 1. FC Köln als Club entschieden. Warum?

Rico Tessmann: Wenn man aus der Region kommt (St. Augustin bei Bonn, Anm. d. Red.), ist es selbstverständlich, dass man auch mit dem FC antritt. Für mich ist es eine Ehre, für die Geißböcke im Finale aufzulaufen.

EA SPORTS: Gibt es einen Spieler in deinem Team, der für dich nicht zu ersetzen ist?

Tessmann: Für mich gibt es keinen Stürmer oder Mittelfeldstar, der entscheidend war, sondern eher der Abräumer vor der Abwehr, Kevin Vogt. Er hat sensationell gespielt und viele Angriffe für mich eingeleitet.

EA SPORTS: Welche Taktik wählst du im Spiel?

Tessmann: Ich spiele mit einem 4-2-3-1 mit offensiven Mittelfeldspielern und versuche, das Spiel mit viel Ballbesitz zu kontrollieren.

EA SPORTS: Was bedeutet die Qualifikation für das Finale für dich?

Tessmann: Ich freue mich über eine schöne Reise nach Hamburg. Da war ich bisher noch nie und ich bin gespannt. Mir geht es bei dem Event eher um den Spaß mit netten Kollegen, die auch alle FIFA 15 spielen.

EA SPORTS: Welche Chancen rechnest du dir auf den Titel aus?

Tessmann: Ich rechne mir bisher nicht so viel für das Finale aus. Ich würde gerne weiter kommen, als im letzten Jahr. Damals habe ich in der ersten KO-Runde im Elfmeterschießen verloren. Es wäre aber nicht angemessen, mit zu großen Erwartungen an die ganze Sache heranzugehen - gerade, wenn man weiß, wie stark Spieler wie zum Beispiel Erhan Kayman sind.

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