RB Leipzig will auch in der nächsten Saison weiter marschieren - © gettyimages / Alex Grimm
RB Leipzig will auch in der nächsten Saison weiter marschieren - © gettyimages / Alex Grimm
Bundesliga

Rasante Entwicklung von Leipzig ist noch nicht am Ende

Frankfurt am Main - Ralph Hasenhüttl wollte nach dem 2:2 bei Eintracht Frankfurt nicht zu kritisch mit seiner Mannschaft sein. Warum auch? Als Aufsteiger katapultierte sich RB Leipzig als Vizemeister und mit spektakulärem Fußball direkt in die Champions-League-Gruppenphase. Dass seine Elf nach einer 2:0-Führung in der Schlussphase in Frankfurt zum Saisonabschluss noch den Sieg aus der Hand gab, ärgerte RB-Trainer Hasenhüttl dann auch nur ein bisschen, er sagte: „Wir sind noch nicht die abgezockte Mannschaft, die wir werden wollen.“

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Dabei ging die Entwicklung dieser jungen Mannschaft zu einer stabilen Spitzenmannschaft in dieser Saison rasant. Fast alle Spieler sind besser geworden, Stürmer Timo Werner gab bereits sein Nationalmannschaftsdebüt und wird zusammen mit Mittelfeld-Rackerer Diego Demme im Kader von Nationaltrainer Joachim Löw für den Confed-Cup im Juni in Russland stehen. Und Spieler wie Naby Keita und Emil Forsberg avancierten mit zu den besten Spielern der Saison. Demme, der in Frankfurt erneut eine starke Leistung zeigte, glaubt: "Wir sind noch nicht am Ende der Entwicklung mit der jungen Mannschaft.“

Junge, hungrige Spieler

Dabei fügten die auf Gegenpressing gepolten Leipziger im Lauf der Runde ihrer rasanten Spielweise immer neue Facetten hinzu. "Wir sind mit Ball immer besser geworden und haben bei Ballbesitz immer mehr Lösungen gefunden“, analysierte Hasenhüttl. Der Trainer aus Österreich freute sich besonders über die Aufnahmefähigkeit und Offenheit seiner Spieler. "Es macht riesigen Spaß mit dieser Mannschaft, ich bin manchmal selbst überrascht, wie erschreckend schnell sie Dinge lernt und umsetzt.“ 

Torwart Gulasci schaut wie alle Leipziger denn auch frohen Mutes in die Zukunft. "Wir haben junge Spieler, die hungrig sind und immer besser werden wollen.“ Für den Erfolg hatte Hasenhüttl dann auch eine eher unspektakuläre Erklärung: "Harte Arbeit“. Und genau die will er auch in der nächsten Saison fortsetzen. Tabellarisch aber sei eine Saison wie die gerade abgelaufene ja kaum zu toppen, scherzte Hasenhüttl.