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Erstes Spiel für den VfB, direkt ein Dreierpack: Dženan Pejčinović mit dem perfekten Debüt
Erstes Spiel für den VfB, direkt ein Dreierpack: Dženan Pejčinović mit dem perfekten Debüt - © IMAGO/Pressefoto Rudel/Gunnar Berning
Erstes Spiel für den VfB, direkt ein Dreierpack: Dženan Pejčinović mit dem perfekten Debüt - © IMAGO/Pressefoto Rudel/Gunnar Berning

Pejčinović überragt bei Stuttgart, Frankfurt feiert Schützenfest

Der DFB-Pokal startete am Freitag mit vier Begegnungen in die erste Runde: Dženan Pejčinović überragte bei souveränen Stuttgartern in Rostock, Eintracht Frankfurt feierte gegen den SC St. Tönis ein Schützenfest, Karlsruhe rang tapfere Münsteraner nieder und Kaiserslautern zog das turbulente Südwest-Derby in der Verlängerung auf seine Seite.

FC Hansa Rostock - VfB Stuttgart 0:4

Die Schwaben, die 2025 den DFB-Pokal gewinnen konnten und 2026 im Finale standen, gaben sich keine Blöße an der Ostsee. Vor allem ein Spieler setzte ein dickes Ausrufezeichen: Dženan Pejčinović. Der Neuzugang der Stuttgarter knipste in seiner ersten Partie direkrt drei Mal!

Gegen die mutige Kogge, die selbst auch zu einigen Möglichkeiten kam, besorgte der deutsche U21-Nationalspieler das 1:0 (18.), 2:0 (37.) und 4:0 (82.). Tiago Tomás erzielte zwischenzeitlich das 3:0 (74.) und machte den Deckel frühzeitig gegen Hansa drauf.

SC St. Tönis - Eintracht Frankfurt 0:11

Die SGE ließ von Beginn an wenig Zweifel daran, wer hier am Ende in die nächste Runde kommen soll. Zwar konnten die Hausherren zunächst einen Hauch von Gefahr versprühen, wenn sie lange Bälle hinter die Frankfurter Kette spielten. Doch die Ecken der Eintracht und die schnellen Ballgewinne waren an diesem Abend der ausschlaggebende Punkt. 

Der SC St. Tönis stand im zweiten Durchgang etwas kompakter, war sichtlich auf Schadensbegrenzung aus. Auch Frankfurt ließ es nach dem Seitenwechsel ruhiger angehen. Es wurde dennoch der höchste Pokalsieg der Frankfurter Vereinsgeschichte.

Der Matchwinner Ibrihim Kanaté lässt sich feiern
Der Matchwinner Ibrihim Kanaté lässt sich feiern - IMAGO/Ralf Brueck

SV Waldhof Mannheim - 1. FC Kaiserslautern 0:1 n.V.

Tradition und reichlich Brisanz: Im Südwest-Derby boten die "Buwe" aus Mannheim den favorisierten Roten Teufeln lange die Stirn. Das Team aus der 2. Bundesliga gab im ersten Durchgang das Tempo vor, ohne jedoch zwingend vor dem gegnerischen Tor zu werden. In den zweiten 45 Minuten wurde die Partie offener, der Waldhof hatte die dickste Chance mit einem Pfostentreffer (74.).

Nach Abpfiff der regulären Spielzeit kam es zu einer Rudelbildung zwischen Spielern beider Vereine, was zu Ausschreitungen auf der Tribüne führte. Die Polizei beruhigte die Szenerie umgehend, die Spieler verließen den Rasen und die Partie wurde vorerst abgebrochen. Nach 35 Minuten Pause ging es mit einer packenden Verlängerung weiter, der der Joker Ibrahim Kanaté die Krone aufsetzte: In der 120. Minute sorgte er mit einem traumhaften Schlenzer aus 20 Metern für die Entscheidung.

SC Preußen Münster - Karlsruher SC 1:2

Preußen Münster lieferte in der ersten Halbzeit einen echten Pokalfight und ging verdient in Führung. Nach einer zähen ersten Hälfte zeigte der KSC nach dem Seitenwechsel ein anderes Gesicht. Wanitzeks Ausgleich und Jungs Treffer aus kurzer Distanz drehten die Partie. 

Vor allem die Leistung in der zweiten Halbzeit dürfte den Karlsruhern Mut machen. Sie wirkten deutlich fokussierter und setzten nach Ballverlust sofort nach. Münster kam so zu keinen Chancen mehr.

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