Gegen Bayern München stand Schalkes Christian Pander am vergangenen Sonntag (9. November) nach seiner auskurierten Wadenverletzung noch nicht im Kader. Für das Duell bei Bayer Leverkusen am Samstag ist der Linksfuß hingegen wieder eine Option.

"Ich bin noch nicht ganz bei 100 Prozent", räumt der 25-Jährige ein. "Aber das ist nach vier Wochen Pause auch irgendwie normal. Ich fühle mich aber gut und bin froh, wieder dabei zu sein." Schalkes Nummer 24 bestand am vergangenen Samstag nach der auskurierten Wadenverletzung einen Härtetest und wirkte beim 3:3 der Regionalligakicker gegen den 1. FC Kaiserslautern II wie verabredet eine Halbzeit lang mit.

Pander: "Helmes weiß, wo das Tor steht"

Ob es für ihn in Leverkusen schon wieder für einen Platz in der Startformation reiche, konnte Pander am Donnerstagnachmittag (13. November) noch nicht abschätzen. "Das entscheidet einzig und allein der Trainer. Signale von ihm habe ich noch nicht erhalten - weder positive noch negative."

Das sei aber auch nicht so wichtig, so der gebürtige Münsteraner weiter. "Entscheidend ist einzig und allein, dass wir am Samstag dreifach punkten." Vor der Elf von Trainer Bruno Labbadia hat der Linksverteidiger großen Respekt. "Bayer steht zu Recht ganz oben. Sie spielen schönen Fußball und schießen viele Tore." Besonders auf Angreifer Patrick Helmes müsse man aufpassen. "Der weiß, wo das Tor steht."

Allerdings warnt Christian Pander davor, die Spielweise der Leverkusener kopieren zu wollen. "Wir haben unsere eigene Spielphilosophie." Für Schalke sei es bei Bayer einmal mehr wichtig, hinten gut zu stehen. Welche Strategie letztlich die bessere sei, werde man am Samstag dann sehen. "Solche Antworten werden in der Regel auf dem Platz gegeben."