Köln - Cowboyromantik statt Börsendaten standen in dem Veranstaltungsraum in den Räumen der Mainzer Volksbank eG (MVB) am Mittwoch, 21. März im Mittelpunkt. Eine Lesung über bedrohliche Schatten im Kaktuswald, donnernde Postkutschen und dem Cowboy Klaus beschäftigte rund zwei Stunden lang etwa 60 Kinder des 05er KidsClubs und des MVB-KidsClubs in der Bank am Neubrunnenplatz.

Gemeinsam hatten die 05er und die MVB die interaktive Vorleseveranstaltung organisiert. Leseprofi und Schauspieler Michael Hain las mit Unterstützung von Profi-Co-Trainer Arno Michels eine interaktive Geschichte vor.

Kinder lauschten gebannt dem Verlauf der Story



"Vorsicht vor dem fiesen Fränk", las Hain finster dreinschauend warnend vor. Der Leseprofi fesselte die kleinen Zuhörer mit seiner ausdrucksstarken Stimme und eindrucksvoller Mimik von Beginn an. Und nahm sich nach und nach ein Kind nach dem anderen als Hilfsschauspieler aus dem Publikum. Tosendes Lachen erschütterte den Saal dank der witzigen Figuren, die die Kleinen spielten. Im ansonsten mucksmäuschenstillen Saal lauschten die Kinder gebannt dem Verlauf der Story.

Immer wieder hörte Cowboy Klaus die Warnung vor dem bösen Widersacher. Im Kaktuswald steigerte sich die bedrohlich-witzige Kulisse schließlich bis zum Höhepunkt. Neben Cowboy Klaus und dem bösen Fränk zählt auch noch das Schwein Lisa zu den Hauptfiguren in der Geschichte von Eva Muszynski. Das Buch, mit liebevollen Zeichnungen von Karsten Teich versehen, ist ein idealer Einstieg für Leseanfänger.

Unterstützung aus der Mainzer Profiabteilung



Unterstützung bekam Leseprofi Hain von Arno Michels, der immer wieder in das künstlerische und interaktive Konzept eingebunden war. Der Fußball-Fachmann hatte sichtlich Spaß an seiner ungewohnten Aufgabe. Zu guter Letzt sorgte der Besuch von zwei besonderen Gästen für Jubelstürme bei den kleinen Leseratten.

Die beiden 05-Profis Mohamed Zidan und Bo Svensson schauten in der MVB-Filiale am Neubrunnenplatz vorbei. Neben einer ausgiebigen Fragerunde hatten die beiden Fußballer diesmal ausnahmsweise auch ihre Hände kräftig im Einsatz – es galt nämlich alle mit Autogrammen zu versorgen.