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Der SC Paderborn 07 ist Deutscher Club-Meister im eFootball! So lief das VBL-Finale

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Der SC Paderborn 07 ist Deutscher Club-Meister im eFootball! In einem spektakulären Offline-Event in Köln sicherten sich die Ostwestfalen erstmals den Titel. Hier noch einmal die wichtigsten Infos zum VBL-Finale nachlesen...

Finale: RB Leipzig - SC Paderborn 07

2. Einzel: "RBLZ_Umut" - "Chaser" 1:2

Nach ausgeglichenem Start ging "Chaser" im Entscheidungsspiel um den Titel in Führung, dribbelte den Ball nach scharfer Hereingabe von links ins Tor von "RBLZ_Umut". Im zweiten Durchgang spielte fast nur noch RB, erspielte sich Chance um Chance und kam nach 70 Minuten zum überfälligen 1:1. "Chaser" kam kaum hinten raus - und spielte dann den vielleicht besten Pass des Turniers. Nach langem Schlag in die Spitze schweißte Grimaldi den Ball oben links rein! Das Tor zum Titel? Ja, weil "RBLZ_Umut" ein letztes Mal aus bester Position verzog. Paderborn ist zum ersten Mal Deutscher Club-Meister im eFootball!

1. Einzel: "RBLZ_Vejrgang" - "Jonny" 3:1

Das erste Einzel-Finale startete mit einem Gewaltschuss aus spitzem Winkel von "Jonny", den Openda zum 1:0 knapp unter der Latte unterbrachte. "RBLZ_Vejrgang" wurde kurz vor dem Seitenwechsel gefährlich und konnte sich einmal mehr auf Sesko verlassen, der wuchtig ausglich. In der Nachspielzeitverhinderte "Jonny" per Monstergrätsche die fast sichere Leipziger Führung. Die konnte er nach 50 Minuten aber nicht erneut verhindern: RB schoss satt zum 2:1 ein. In der Schlussphase legte "RBLZ_Vejrgang" das 3:1 nach und erzwang so das dritte Finalspiel.

2v2 RB Leipzig - SC Paderborn 07 3:4 n.V.

Paderborn mit "Jonny" und "Chaser" kam gut uns Spiel und ging in der elften Spielminute durch einen satten Führich-Rechtsschuss ins linke Eck in Führung. Gegenwind für den Favoriten mit "RBLZ_Umut" und "RBLZ_Vejrgang", der aber antwortete. Eine typische Kombination durchs Zentrum schloss Sesko nach 21 Minuten zum 1:1 ab. Kurz vor der Pause drehten die Leipziger das Spiel. Nach starker Vorarbeit über links hatte Sesko aus kurzer Distanz diesmal leichtes Spiel. Mit 2:1 ging es in die Pause - und mit 3:1 ging es weiter: Mit dem ersten Angriff der zweiten Hälfte traf Sesko zum dritten Mal. Paderborn blieb dran, stellte nach 70 Spielminuten und feiner Flanke den Anschluss her und glich kurz darauf durch einen Gewaltschuss von Grimaldi aus - 3:3, Verlängerung! Paderborns Flow hielt und brachte das 4:3. Nach langem Ball auf links jagte Brackelmann den Ball aus spitzem Winkel hoch ins linke Eck - das Siegtor gegen das im 2v2 bis dahin ungeschlagene RB-Duo.

Halbfinale

SC Paderborn 07 - SV Werder Bremen 2:1 n.V., 3:2

Beide Teams gingen mit zwei Siegen in Folge im Rücken ins Halbfinal-Doppel, standen gut und ließen kaum etwas zu. So ging es in die erste Verlängerung der K.O.-Phase. "Chaser" und "Jonny" kamen super rein, trafen erst per Abpraller und Sekunden später per direkt verwandeltem Freistoß zum 2:0. "BerkayLion" und "Henning" antworteten mit Wut im Bauch, aber ohne Glück im Abschluss. Kurz vor Schluss leistete sich Paderborn einen Ballverlust am eigenen Fünfmeterraum, der Werder noch den Anschlusstreffer bescherte. Der Sieg im 2v2 ging aber an den SCP.

Im Einzel belauerten sich "Jonny" und "BerkayLion" eine halbe Stunde lang, dann ging der Bremer durch einen sauber ausgespielten Konter in Führung. Im zweiten Durchgang glich Paderborn nach langem Ball aus, um Augenblicke später schon wieder zurückzuliegen. Es ging hin und her: Grimaldi glich aus spitzem Winkel zum 2:2 aus. Die Entscheidung fiel nach einer Ecke: "Jonny" traf per Kopf, drehte das Spiel, schickte Werder nach Hause und Paderborn ins Finale. 

RB Leipzig - VfL Bochum 3:0, 4:1

"RBLZ_Umut" und "RBLZ_Vejrgang" machten ihrem Ruf als überragendes Doppel-Gespann alle Ehre und gingen mit dem ersten Angriff in Führung: Grimaldos Hammer schlug oben rechts ein. "Timox" und "PredatorFIFA" bissen sich die Zähne aus und kassierten nach einer halben Stunde in kurzer Folge zwei weitere Tore. Anschließend ließ RB Gnade walten, stellte die Weichen mit einer restlos überzeugenden Vorstellung auf Finale.

Auch im 1v1 gegen "TimoX" verlor "RBLZ_Vejrgang" keine Zeit und machte früh das 1:0. Diesmal aber hatte Bochum die Antwort. Gosens hatte halblinks im Strafraum zu viel Platz und schob unten links ein. Nach dem Seitenwechsel wurde "RBLZ_Veijrgang" erst kurz vorm Strafraum gestoppt, jagte den fälligen Freistoß aber unwiderstehlich in den linken Winkel. In der Schlussphase nutzte RB die sich bietenden Räume zum Treffer zum 3:1 und 4:1 - viel souveräner kann man das Finalticket kaum buchen.

Viertelfinale

Bayer 04 Leverkusen - SV Werder Bremen 4:2, 0:1, 2:3

"marc_ldw23" "Sean_ldw07" erwischten gegen "BerkayLion" und "Henning" einen Traumstart, verwandelten nach einem Pfosten-Kopfball den Nachschuss zum frühen 1:0. Kurz darauf gelang den Leverkusenern durch das erste Eckentor des Tages per Kopf das 2:0. Leverkusen hatte alles im Griff, traf erneut, kurz vor der Pause schaffte es aber auch Werder durch einen sauberen Woltemade-Abschluss auf die Anzeigentafel. Nervös wurde Bayer dadurch aber nicht: "marc_ldw23" vollendete einen herrlichen Angriff mit einer Elastico-Linksschuss-Aktion mit 99er Frimpong - Traumtor zum 4:1. Das letzte Wort hatte Werder mit Lucio, der nach kurz vor Schluss zum 4:2-Endstand traf.

Im Einzel neutralisierten sich "Sean_ldw07" und "BerkayLion" lange. In der 80. Minute sorgte eine Ecke für Leverkusen für den ersten Treffer - für Werder! "BerkayLion" nutzte Opendas Speed-Vorteil gegen Kimmich eiskalt, vollendete den Konter zum 1:0-Endstand und erzwang damit das Entscheidungsspiel. Zwischen "marc_ldw23" und "Henning".

Leverkusen startete gut und glücklich, traf nach Pfostenschuss per Rebound zum 1:0. Dann aber eine typische "Henning"-Antwort: Vom Mittelanstoß weg glich der Bremer aus und drehte nach rund 30 Spielminuten das Spiel: Der Zwei-Meter-Stürmer Woltemade köpfte am zweiten Pfosten zum 2:1 ein. Es ging hin und her und "marc_ldw23" glich im Anschluss an eine Ecke aus, doch "Henning" traf nach feinem Skillmove auf rechts mit Coman zum 3:2 und buchte damit im "Nachsitzen" das Halbfinalticket. 

F.C. Hansa Rostock - SC Paderborn 07 1:5, 0:2

Gruppensieger Rostock mit "lukas_official11" und "IFelix23" lag nach furiosem Start der Paderborner "Jonny" und "Chaser" schon nach 15 Minuten mit 0:2 zurück. Mit Grimaldi gelang den Paderbornern vorne alles, auch der dritte Abschluss mit dem kantigen Stürmer saß und sorgte für den unerwartet eindeutigen Halbzeitstand von 3:0. Nach dem Seitenwechsel änderten sich nur die Torschützen: Marmoush und Brackelmann schraubten bis zur 56. Minute auf 5:0 hoch. In der Schlussphase gelang Rostock nach einer Ecke noch der Ehrentreffer, am hochverdienten Paderborner Sieg im Doppel änderte das aber nichts mehr.

Das Einzel gestaltete Hansas "lukas_official11" deutlich ausgeglichener, hatte aber etwas Pech, dass "Jonny" mit Grimaldi per Ballrolle am letzten Verteidiger vorbeikam und nach einer halben Stunde per Außenrist eiskalt abschloss. "Jonny" blieb am Drücker, ließ defensiv nichts zu und erhöhte nach einem traumhaften Flugball und Ballrolle abgezockt zum 2:0. Unterm Strich eine klare Sache: Paderborn steht im Halbfinale.

RB Leipzig – 1. FSV Mainz 05 3:1, 2:1

Leipzig bekam als Gruppensieger den vermeintlich leichtesten Viertelfinal-Gegner und „RBLZ_Umut“ und „RBLZ_Vejrgang“ starteten standesgemäß: Eine für das Duo typische Kombination durchs Zentrum brachte nach zehn Minuten das 1:0. „Ditmir_4897“ und „Diviners“ hatten jedoch die passende Antwort parat, glichen nach feinem Steckpass per Nachschuss aus spitzem Winkel zum 1:1-Halbzeitstand aus. Auch in die zweite Hälfte starteten die Leipziger besser, gingen drei Spielminuten nach Wiederanpfiff zum zweiten Mal in Führung. Mainz blieb dran, doch das nächste Tor erzielte RB. Wieder ging es durch die Mitte, wieder passte der Abschluss genau ins Eck: 3:1, der Endstand im Doppel.

Druck also für "Diviners" im Einzel gegen "RBLZ_Vejrgang". Der Mainzer traf nach 35 Minuten zuerst, konnte die Führung aber nicht in die Pause bringen: Kurz darauf vollendete Leipzig per sattem Rechtsschuss in die rechte Ecke zum 1:1. Nach rund 60 Spielminuten drehte „RBLZ_Vejrgang" das Spiel, versenkte aus zwölf Metern zentraler Position mit Openda im langen Eck. Die Führung reichte bis zu einer letzten Pause und einem letzten Mainzer Angriff in der Nachspielzeit, den RB aber abwehrte und damit ungeschlagen in die Runde der letzten vier einzog.

SC Freiburg – VfL Bochum 1848 0:1, 3:4 

Im Viertelfinale traf Freiburg als Zweiter der Gruppe B auf Bochum, den Dritten der Gruppe A. Nach tor- und ereignislosem ersten Durchgang sah es lange nach Verlängerung aus (in der K.O.-Phase gibt es keine Unentschieden mehr), bis „PredatorFIFA“ und „TimoX“ zwei Spielminuten vor Schluss den Bann brachen und „SCF_Gianluca“ und „SCF_Dave“ per Nachschuss das entscheidende 1:0 einschenkten.

Im 1v1 knüpfte "TimoX" gegen „SCF_Gianluca“ an den starken Schlussakt des Doppels an, traf nach Freiburger Anstoß (!) schon nach zwei Minuten - und schraubte die frühe Führung bis zur 21. Minute auf 3:0 hoch. Damit stand „SCF_Gianluca“ mit dem Rücken zur Wand, lieferte unter Druck aber sofort und verkürzte in der 25. auf 1:3. Mainz wurde mutiger, fing sich kurz nach Wiederanpfiff aber einen Konter zum 1:4. Erneut gelang die Wiederherstellung des Zwei-Tore-Abstands und mit dem Schlusspfiff der Anschlusstreffer zum 3:4. Mehr ließ "TimoX" aber nicht anbrennen und buchte damit das Halbfinale für Bochum.

Tag 2 im Liveblog

Gruppe B

1. FSV Mainz 05 – SC Freiburg 1:1

Mainz hatte mit einem Sieg die Chance, um am Sport-Club vorbeizuziehen. Im Doppel gingen die Breisgauer aber direkt in Führung, doch die 05er blieben cool und glichen aus. Das Spiel war danach ausgeglichen, doch durch einen starken Spielzug schafften die Rheinhessen in der 89. Minute den 2:1-Siegtreffer.

Das Einzelspiel bestritten Ditmir Alimi und Gianluca Mautone. Der Freiburger stellte durch die 1:0-Führung die Weichen auf ein drittes Spiel, aber Alimi machte kurz danach den Ausgleich. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, doch der SC schlug eiskalt zu – 2:1! Ein echtes Traumtor von Mautone durch Gruda ließ die Mainzer wieder jubeln. Aus der Distanz flog der Ball von links ins rechte Eck zum Ausgleich.

„Diviners“ und „SCF_Dave“ hatten im zweiten Einzel die Möglichkeit, um ihr Team den Gesamtsieg zu bescheren. Nach einem feinen Spielzug ging der Mainzer nach 13 Minuten in Führung., doch Freiburg glich aus und drehte das Spiel in ein 2:1. „SCF_Dave“ blieb danach direkt dran und erzielte sogar noch das 3:1. Danach wurde es richtig spannend, denn „Diviners“ kam auf ein 3:4 heran. Die Aufholjagd wurde aber nicht belohnt, wodurch es beim gesamten Remis blieb.

F.C. Hansa Rostock – SV Werder Bremen 2:1 

Rostock spielte bereits an Finaltag 1 in Topform und war nicht umsonst Tabellenführer der Gruppe B. Der Favorit musste aber gegen die Bremer-Standardexperten nach einer Ecke den ersten Gegentreffer hinnehmen. Die Rostocker ließen sich nicht beirren und nutzten ihren ersten richtigen Angriff zum 1:1. Im weiteren Spielverlauf nutzten die Bremer einen schönen Distanzkracher zur Führung und gewannen am Ende 4:2 gegen die Kogge. 

Im ersten Einzelspiel traf Lukas Wolff auf Berkay Demirci. Der Rostocker war der Favorit und ging dementsprechend früh in Führung, doch „Berkaylion“ drehte das Spiel ganz stark in ein 2:1. Danach hatten beide Spieler starke Druckphasen, die Wolff zum Ausgleich nutzte und in der 57. Minute auf 3:2 stellte und Spiel drei sicherte.

Das entscheidende Spiel trugen Felix Breitkopf und Henning Wilmbusse aus. Der Rostocker drehte richtig auf und ließ seinem Bremer Kontrahenten keine Chance. 4:1 hieß es am Ende, was der Kogge den Gesamtsieg bescherte.

Gruppe A

SC Paderborn - Bayer 04 Leverkusen 1:2

Am Vortag holten beide Teams fünf Punkte, nun ging es darum, wer in Gruppe A mit welcher Endplatzierung die Gruppenphase beendet. Im Doppel startete Leverkusen besser, ging nach 14 Minuten in Führung und stellte schnell auf 2:0. Im zweiten Durchgang konnte die Werkself nachlegen und stellte auf 3:0. Der SCP kam gegen Ende besser ins Spiel, die Treffer zum 1:3 und 2:3 kamen aber zu spät. 

Die Paderborner mussten nun in den Einzelspielen glänzen, um gegen die Werkself zu punkten. „Jonny“ trat gegen „Sean_Ldw07“ an und machte ein schnelles 1:0 in der Anfangsphase. Der SCP-Zocker kontrollierte das Spiel immer besser und erzielte nach dem Seitenwechsel auf 2:0. Ein Foulelfmeter brachte dann die Vorentscheidung für den Ostwestfalen, der mit dem 3:0 und einem abschließenden 4:0 ein drittes Spiel klarmachte.

„Chaser“ und „Marc_Ldw23“ trugen das entscheidende Duell im zweiten Einzel aus. Der Paderborner ging direkt zu Beginn auf Kontrolle und erzielte in der 9. Minute direkt das 1:0. Zwar hatte Marc Landwehr kaum Zugriff, doch konnte durch eine Ecke ausgleichen und kam dadurch zurück ins Spiel. Ein bitterer Fehler im Spielaufbau des Leverkuseners, nutzte „Chaser“ eiskalt zum 2:1 aus. Nach der Halbzeit wurde es eine wilde Partie: Erst drehte Leverkusen das Spiel auf 3:2, dann glich Paderborn wieder aus, ehe die Werkself auf 4:3 stellte und damit für den knappen Sieg sorgte.

VfL Bochum - RB Leipzig 0:2

Zum Auftakt in den zweiten Finaltag gab es direkt das Topspiel der Gruppe A zwischen Bochum und Leipzig. Vor allem zu Beginn konnten die Titelverteidiger ihre 99er-Karten besser ausspielen und machten in der 18. Minute im Doppel das 1:0 und legten in der 27. Minute direkt mit dem 2:0 nach. Nach der Halbzeit stand es sogar 6:0 für Leipzig, der VfL war chancenlos.

Im Einzelspiel musste sich „PredatorFIFA“ Leipzigs „RBLZ_Umut“ stellen. Ausgerechnet in einer besseren Phase des Bochumers, schlug der Weltmeister eiskalt zu und erzielte in der 29. Minute das 1:0. Der Spieler des VfL kämpfte sich aber immer besser zurück und glich verdient aus. Beide Kontrahenten lieferten sich dann ein Spiel mit offenem Visier und hatten großartige Angriffe. Am Ende setzte sich der Leipziger knapp mit 2:1 durch.

Jubel: Bayer 04 Leverkusen freut sich über einen Sieg - Sebastian Widmann/Bundesliga

So lief Tag 1

Gruppe A

Nach acht Spielen sind die ersten beiden Entscheidungen in Gruppe A schon gefallen. RB Leipzig hat seine drei Matches am Samstag allesamt gewonnen, dabei lediglich ein Remis in einem Einzel abgegeben, sonst alle Partien für sich entschieden. Damit steht RBL schon vor seinem letzten Gruppeneinsatz am Sonntag gegen Bochum als Spitzenreiter der Gruppe fest. Hertha BSC hingegen ist bereits ausgeschieden. Die Berliner kassierten vier Niederlagen und sind damit als Letzter draußen. Zwischen VfL Bochum (fünf Punkte), Bayer Leverkusen (vier) und SC Paderborn (vier) geht es am Sonntag um die besten Platzierungen fürs Viertelfinale.

Gruppe B

Auch Hansa Rostock hat nach drei Spielen den Spitzenplatz in seiner Gruppe schon sicher. Die Rostocker legten drei souveräne Siege hin, gewannen alle Doppel und Einzel und weisen ein Torverhältnis von 22:5 auf. Die TSG Hoffenheim dagegen ist bereits raus. Die Kraichgauer siegten zwar in ihrem ersten Spiel gegen Bremen, kassierten danach aber drei Niederlagen und können trotz ihrer drei Punkte die punktgleichen Mainzer, gegen die sie im direkten Duell verloren haben, nicht mehr überflügeln. Freiburg und Werder weisen je vier Zähler auf und rangieren auf den Plätzen zwei und drei.

Favorit Leipzig siegt im Auftaktspiel - Leon Kügeler/Bundesliga

Gruppe B

TSG Hoffenheim – F.C. Hansa Rostock 0:2

Kein großes Abtasten, dafür gleich volles Spiel nach vorne auf beiden Seiten. Hoffenheim mit dem ersten Treffer, Hansa glich per Ecke aus. Der Spitzenreiter legte nach und drehte das Spiel. Die TSG spielte stark, drängte Hansa hinten rein und hatte gute Chancen. Doch das Tor machte die Kogge von der Ostsee, die auch noch das 4:1 und 5:1 folgen ließ.

Nach drei souveränen Siegen im Doppel durfte Rostocks Geburtstagskind Felix Breitkopf an seinem 18. Ehrentag erstmals im Einzel ran. Und er bewies, dass er es auch ohne Partner hervorragend kann. Gegen Mokallik Aymane nutzte Breitkopf eine Ecke zum 1:0, brachte diesen Sieg anschließend souverän über die Zeit. Aymane hatte nicht einen Schuss aufs Tor gebracht.

SV Werder Bremen – 1. FSV Mainz 05 2:0

Alles nach vorne hieß es bei Werder von Beginn an. Gerade 19 Minuten gespielt, da war Werder schon mit 2:0 in Front. Mainz konterte mit einer Ecke zum 1:2. Einige Minuten später fiel der Ausgleich nach einem unnötigen Bremer Fehler im Strafraum. „Henning“ und „Berkaylion“ schüttelten sich kurz, nutzten dann einen Abpraller zum 3:2 und machten kurz danach das 4:2. Da waren erst 42 Minuten gespielt. Nach der Pause erhöhte Bremen bis auf 6:2.

In einer vollkommen ausgeglichenen ersten Halbzeit nutzte Berkay Demirci einen großen Defensivfehler von Ditmir Alimi zum 1:0 für Werder. Fünfzehn Minuten vor Schluss verwandelte der Bremer einen Elfer souverän zum 2:0, um dann mit zwei weiteren Treffern endgültig den ersten Sieg für Werder im Finalturnier klarzumachen.

Die Jungs von Hertha BSC feiern den Finaleinzug - Sebastian Widmann/Bundesliga

Sport-Club Freiburg – SV Werder Bremen 1:1

Ganze zwei Chancen, beide auf Bremer Seite, bekamen die Fans in der ersten Halbzeit des Doppels zu sehen. Es dauerte bis zur 62. Minute, bis endlich das erste Tor fiel, Bremen zog verdient in Front. Freiburg orientierte sich erst spät nach vorne, hatte noch zwei Möglichkeiten, blieb aber torlos. So startete Werder mit einem Sieg ins Duell.

Entsprechend musste Gianluca Mautone im Einzel einen Erfolg für den SC einfahren und machte nach 30 Minuten auch das 1:0. Henning Wilmbusse konnte aber schnell per Elfer egalisieren. So ging es weiter. 2:1 für Freiburg, gleich danach das 2:2. Nach dem Wechsel legte Wilmbusse dann vor und machte das 3:2. Diesmal glich der Sport-Club im Anschluss aus. Um in der 75. Minute selbst wieder nach vorn zu ziehen und in der Nachspielzeit mit dem 5:3 den Sack zu zu machen. Es ging ins Entscheidungsspiel.

Da trafen David Queck und Berkay Demirci aufeinander. Es dauerte nicht lange, dann schlug der Favorit zu, bereits nach fünf Minuten traf der Bremer zum 1:0. Danach warf Queck alles nach vorne und wurde mit dem 1:1 belohnt. Aber eine schnelle Ecke brachte Bremen die erneute Führung. Per Elfmeter konnte Freiburg erneut egalisieren. Es blieb beim 2:2 und damit dem ersten Remis in Gruppe B.

1. FSV Mainz 05 – TSG Hoffenheim 2:0

Mainz machte gleich Druck und ging schon nach zehn Minuten in Front. Ditmir Alimi und Max Julius Gröne pressten auf den zweiten Treffer, hatten gute Chancen – doch Hoffenheim konterte zum 1:1. Der 1. FSV ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen, legte per Elfmeter zum 2:1 nach. Ebenfalls per Elfer stellten Serhat Öztürk und Fabrice Weiß wieder auf 2:2. Aber Mainz traf auch zur dritten Führung und erhöhte dann auf 4:2.

Max Julius Gröne setzte gegen Serhat Öztürk vor allem auf Ballbesitz. Der Mainzer ließ das Spielgerät laufen, gab das Rund im ersten Durchgang fast gar nicht an den Gegner ab. Gefährlich nach vorne spielte er dabei aber auch nicht. So stand es zur Pause 0:0, weil beide Mannschaften keinen einzigen Torschuss abgegeben hatten. Mit dem ersten Schuss des Spiels machte Gröne dann das 1:0. Dabei sollte es bleiben. Mainz hatte den ersten Dreier im Finale eingefahren.

Rostock marschiert mit zwei klaren Siegen

F.C. Hansa Rostock – 1. FSV Mainz 05 2:0

Nach dem Auftaktsieg gegen Freiburg musste Rostock nun gegen den Divisionsmeister Mainz ran. Doch „Lukas_Official 11“ und „IFeliix23“ zeigten auch gegen „Ditmir_4897“ und „Diviners“ ein gutes Spiel und machten Mitte der ersten Halbzeit das 1:0. Die Mainzer schlugen zwar gleich zurück. Aber Hansa ließ sich davon nicht beirren, spielte weiter nach vorne und holte mit drei Toren zum 4:1 das Spiel nach Hause. Mainz´ zweites Tor brachte nichts mehr.

Auch im Einzel erwischte Lukas Wolff einen Traumstart gegen Ditmir Alimi, machte schon nach sechs Minuten das 1:0, nach 20 das 2:0, nach 25 das 3:0. Mainz traf mit dem Pausenpfiff zum 1:3 und hoffte noch einmal. Doch Wolff stellte gleich auf 4:1. Am Ende stand es 5:1 und Hansa hatte den zweiten Dreier im Turnier eingefahren.

TSG Hoffenheim – Sport-Club Freiburg 0:1

Sieger gegen Verlierer aus der ersten Runde. Es entwickelte sich ein zähes Spiel mit wenigen Chancen und noch weniger Toren. Bis „SCF_Gianluca“ und „SCF_Dave“ Mitte der zweiten Halbzeit auf 1:0 für den Sport-Club stellten. „Serhatinho“ und „Whiteezz05“ drückten, warfen alles nach vorne. Freiburg konterte. Aber beide trafen nicht mehr. Der Sport-Club hatte sein erstes Match gewonnen.

Hoffenheims Serhat Öztürk stand nun unter Druck, brauchte den Sieg. Zunächst passierte aber wenig, bis Wout Weghorst nach einem Abpraller das 1:0 für die TSG gelang. Es blieb ein defensiv orientiertes Spiel, vor allem die Freiburger kamen fast nie nach vorne. Doch dann nutzte Gianluca Mautone seine ersten beiden Torschüsse zu zwei Toren und brachte den SC mit 2:1 in Front. Aber Öztürk rettete die TSG mit dem Ausgleich in der 89. Minute ins dritte Spiel.

Die Entscheidung musste im Duell Fabrice Weiß gegen David Queck fallen, wobei letzterem ein Remis reichen würde. Beide spielten zunächst verhalten, wollten keine Fehler machen. Weiß nutzte den ersten und ging mit 1:0 in Front, Queck schaffte wenig später den Ausgleich. Die TSG blieb offensiv und ging noch zweimal in Führung, Freiburg glich noch zweimal aus, zuletzt per Elfer zum 3:3. Ein Unentschieden, das dem Sport-Club den ersten Sieg des Turniers brachte.

SV Werder Bremen – TSG Hoffenheim 0:1

Als eines der vier über die Abschlusstabelle der VBL direkt fürs Finale qualifizierten Teams ging Bremen als Favorit ins Rennen. Doch zunächst waren die Hoffenheimer Serhat Öztürk und Fabrice Weiß im Doppel gegen Henning Wilmbusse und Berkay Demirci spielbestimmend und gingen auch früh in Führung. Bremen suchte seine Chancen über Ecken und war damit auch zum 1:1 erfolgreich. Dabei blieb es auch.

Ein klassisches 0:0 lieferten sich „Berkaylion“ und „Whiteezz05“ über lange Phasen des Spiels: viele Mittelfeldduelle, zahlreiche Ecken, aber wenig Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Bis Fabrice Weiß seinen 99er-Spieler Anton Stach auspackte und mit einer tollen Kombination den 1:0-Siegtreffer erzielte.

Bremens „Henning“ musste jetzt unbedingt gegen „Aymane“ gewinnen, um noch einen Punkt zu sichern. Stattdessen aber traf der Hoffenheimer zum 1:0 mit der ersten Chance des Spiels nach 20 Minuten. Die TSG blieb überlegen, bis „Henning“ mit einer traumhaften Flanke und starkem Kopfball das 1:1 machte. Danach ging es hin und her, am Ende stand es 3:3 – und Mokallik Aymane hatte das wichtige Remis gesichert, das der TSG den ersten Sieg brachte.

Sport-Club Freiburg – F.C. Hansa Rostock 0:2

Die Rostocker Lukas Wolff und Felix Breitkopf legten einen optimalen Start hin und machten mit ihren ersten beiden Chancen gleich zwei Tore. Gianluca Mautone und David Queck hatten dem nicht viel entgegenzusetzen, erspielten sich kaum Tormöglichkeiten. Stattdessen machte Hansa nach einer Ecke das 3:0. Mehr als das 1:3 gelang Freiburg nicht mehr.

Ähnlich wie im Doppel gelang „Lukas_Official11“ auch im ersten Einzel der Traumstart. Mit einem goldenen Schuss hämmerte Miro Klose zum 1:0 ein. Kurz vor der Pause dann das 2:0. „SCF_Dave“ kam zwar häufig in den Strafraum, aber nicht zum Abschluss. Stattdessen legte Lukas Wolff nach, erhöhte auf 4:0 und sicherte so Rostocks ersten Sieg im Finale.

- DFL

Gruppe A

Hertha BSC – VfL Bochum 0:2

Im Duell der Kellerkinder zwischen der Hertha, die schon drei Niederlagen kassiert hatte, und Bochum, das zuvor zwei Remis eingefahren hatte, spielten beide Duos zunächst eher verhalten, wollten vor allem Fehler vermeiden. Den ersten nutzten Timo Siep und Ali Oskoui Rad Mitte der ersten Halbzeit. Kurz nach der Pause erhöhten sie gegen Tom Bismark und Eren Poyraz auf 2:0 und brachten den VfL damit in die Spur.

Die Hertha musste das Duell unbedingt gewinnen, um noch eine Chance aufs Viertelfinale zu haben, also mussten beide Einzel gesichert werden. Mit entsprechendem Druck ging Bastian Puskas in sein Match gegen Timo Siep. Keine acht Minuten waren gespielt, da wurde die Aufgabe noch schwieriger, Siep machte das 1:0 für Bochum. Aber Puskas hielt sich die Chance offen und schaffte den Ausgleich noch vor der Pause. In der Berliner Sturm- und Drangphase nutzte Siep jedoch einen Konter und besiegelte mit dem Bochumer 2:1 das Hertha-Aus.

RB Leipzig – SC Paderborn 2:0

Im Duell der beiden bisherigen Topteams des Tages dauerte es ganze sieben Minuten, bis die RBL-Gang aus Anders Vejrgang und Umut Gültekin erstmals zur Stelle war. Jonas Wirth und Jamie Bartel kämpften, arbeiteten, konnten dem Meister-Duo aber nicht wirklich Paroli bieten. Leipzig zog auf 3:0 davon, dann gelang dem SCP ein Traumtor mit dem Außenrist. Dabei aber blieb es auch.

„Levyfinn“ konnte also im ersten Einzel gegen „Jonny“ schon den Sack zumachen und Leipzig frühzeitig Platz eins sichern. Und der legte in seinem ersten Spiel überhaupt einen Start nach Maß hin, machte schon in der vierten Minute das 1:0. Doch „Jonny“, der bisher beste Spieler der VBL, drehte das Match innerhalb von sechs Minuten, bevor „Levyfinn“ mit einem Doppelschlag auf 3:2 stellte. Wieder Konter von Jonas Wirth zum 3:4, dann schoss sich Levy Finn Rieck mit einem Dreierpack zum 6:4 Sieg und sorgte für Platz eins für RB.

Bayer 04 Leverkusen – RB Leipzig 0:2

Zwei Siegerdoppel trafen zum Start aufeinander. Sowohl die Leverkusener Brüder Marc und Sean Landwehr als auch das Leipziger Duo Anders Vejrgang und Umut Gültekin hatten ihr erstes Spiel des Tages gewonnen. Das Doppel des amtierenden Meister erarbeitete sich gleich viele Chancen und ging verdient mit 1:0 in Führung. Doch Leverkusen konnte kurz vor der Pause mit seiner ersten Chance ausgleichen. Eine Rote Karte brachte die Landwehr-Brüder jedoch in Schwierigkeiten, die Leipziger nutzten das eiskalt aus und zogen auf 3:1 davon.

Im Einzel traf dann „Marc_LDW23“ auf „RBLZ_Vejrgang“. Es wurde zunächst ein Spiel auf ein Tor, der Leipziger machte Druck, erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten – musste aber bis kurz nach der Halbzeit warten, bis ihm das 1:0 gelang. Aber Marc Landwehr berappelte sich und konnte ausgleichen, war nah dran am 2:1. Doch das machte Anders Vejrgang und sorgte damit für Leipzigs zweiten Sieg in der Gruppenphase. 

SC Paderborn – Hertha BSC 2:0

Nach behäbigem Start dauerte es bis zur 35. Minute bis das Hertha-Duo aus „Bisso_23“ und „Erenpyrz030“ mit 1:0 in Führung ging. Doch die Paderborner „Jonny“ und „Chaser“ schlugen sofort zurück und machten per schönem Volleyschuss den Ausgleich. Und Paderborn konnte die Partie sogar drehen und letztlich mit 2:1 gewinnen.

Jonas Wirth alias „Jonny“ legte im ersten Einzel auch gleich los wie die Feuerwehr und machte früh das 1:0 im Duell gegen Bastian Puskas. Danach ging es hin und her. Erst traf Puskas zum Ausgleich, dann Wirth zur erneuten Paderborner Führung. So ging es auch nach der Pause weiter. 2:2 Hertha, 3:2 Paderborn. Wirth machte damit den Deckel drauf und brachte Paderborn den ersten Sieg des Tages.

Viele knappe Spiele

VfL Bochum – SC Paderborn 1:1

Nach dem knappen Remis gegen Leverkusen, forderte Bochum den SC Paderborn. Die Zocker aus Ostwestfalen mussten mit einem Kaltstart gegen eingespielte Bochumer einen frühen Rückstand einstecken. Die Paderborner „Jonny“ und „Chaser“ ließen sich aber nicht beirren und glichen nach der Halbzeit durch einen schönen Kracher aus. Nach einem zähen Spiel blieb es aber beim 1:1. 

Durch das Remis gab es zwei Einzelspiele, die einen Gewinner ermitteln sollten. Das erste machten Bochums „PredatorFIFA“ gegen Paderborns „Jonny“. Mit einem Blitztor ging der VfL in Führung und stellte danach kontrolliert auf 2:0. „Jonny“ blieb aber dran und schaffte es, durch ein Hammer-Comeback das Spiel sensationell auf 3:2 zu drehen. Im Anschluss ging es hin und her: Erst glich „PredatorFIFA“ wieder aus, doch „Jonny“ brachte seine Farben wieder in Führung und machte am Ende mit dem 5:3 alles klar.

Das Duell „TimoX“ gegen „Chaser“ war das Entscheidungsspiel, in dem der Bochumer bereits nach vier Minuten das 1:0 machte und in der 23. Minute auf 2:0 stellte. Im weiteren Spielverlauf machte der VfL-Zocker alles klar und rettete durch ein 5:0 den Bochumern ein Remis und einen wichtigen Punkt in Gruppe A. 

Hertha BSC – Bayer 04 Leverkusen 0:2

Im Doppel erwischte die Werkself den besseren Start und nutzte einen Patzer in Berlins Aufbauspiel eiskalt zum 1:0 aus und erhöhten kurz darauf auf 2:0. Auch nach dem Seitenwechsel ließ Leverkusen nichts zu, stellte auf 3:0 und ließ danach gegen harmlose Berliner nichts mehr anbrennen.

Die Hoffnung der Hertha lag nun bei Bastian Puskas, der Leverkusens Marc Landwehr im Einzelspiel stoppen sollte, doch die Werkself ging nach einem starken Spielzug in Führung und erhöhte durch einen Boniface-Hattrik auf 3:0. Leverkusens Zocker fühlte sich anscheinend zu sicher, hatte aber die Rechnung nicht mit Puskas gemacht, der innerhalb von 15 Minuten auf 3:3 stellte. Das letzte Wort sollte aber Marc Landwehr haben, der mit dem allerletzten Angriff das 4:3 machte und Leverkusen den Gesamtsieg bescherte.

RB Leipzig - Hertha BSC 2:1

Den Auftakt machte der Titelverteidiger aus Leipzig gegen den Playoff-Sieger Hertha BSC. „RBLZ_Umut“ und „RBLZ-Vejrgang“ trafen im Doppel auf „Bisso__23“ und „Erenpyrz030“ aufeinander. Die Berliner gingen zwar in Führung, doch danach drehte Leipzig auf und schoss vier Tore noch vor der Halbzeit. Die Meister aus dem letzten Jahr spielten danach locker ihren Stiefel runter und gewannen am Ende sogar mit 6:1.

Im Einzelspiel traf Anders Vejrgang auf Bastian Puskas, der Berliner konnte schon einmal gegen den jungen Leipziger gewinnen, was das Duell sehr interessant gestaltete. Lange war es ein Spiel auf Augenhöhe, doch der Herthaner war zweimal eiskalt vor dem Tor und ließ den Hauptstadtclub wieder hoffen. Danach wurde es wild, denn Vejrgang verkürzte auf 1:2, Puskas stellte mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her, doch der Leipziger glich ganz stark noch auf 3:3 aus.

Im zweiten Einzelspiel sollte es Umut Gültekin für RB Leipzig richten. Der Weltmeister von 2022 trat gegen Noah Klitzing an, der überraschend früh in Führung ging. Doch der Leipziger blieb cool, glich kurz darauf aus und drehte in der zweiten Halbzeit die Partie. Damit sicherte er Leipzig in einem engen Spiel den Gesamtsieg. 

Bayer 04 Leverkusen - VfL Bochum 1:1

Im zweiten Auftaktspiel trafen die beiden Playoff-Teilnehmer aufeinander, die beide am Vortag das Ticket für die Finalrunde lösen konnten. Das Brüdergespann der Werkself, Marc und Sean Landwehr, dominierten das Doppel zu Beginn und gingen verdient in Führung. Die Bochumer „TimoX“ und „PredadtorFIFA“ hielten danach gut dagegen, doch kurz vor Schluss machte Leverkusen in einem knappen Spiel das 2:0. 

Im Einzel forderte Timo Siep Leverkusens Sean Landwehr. Der Bochumer stand nach der Niederlage unter Druck, doch ging früh 1:0 in Führung. Leverkusen machte nach der Halbzeit immer mehr Dampf und erkämpfte sich den Ausgleich. Der VfL ging zwar wieder in Führung, doch am Ende hieß es 2:2. 

Das zweite Einzelspiel bestritten Marc Landwehr und Ali Oskoui Rad. Mit 1:0 ging der Bochumer in Führung, kontrollierte danach die Partie und sicherte dem VfL am Ende ein Remis gegen die Werkself.

Der durch die DFL ausgerichtete Wettbewerb richtet sich an die eFootball-Teams der Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga und verzeichnete in dieser Saison das bisher größte Teilnehmerfeld mit 35 Teams. Die ersten vier Finalteilnehmer haben sich bereits über die Abschlusstabellen der Divisionsphase qualifiziert: der 1. FSV Mainz 05 und RB Leipzig aus der Division Süd-Ost sowie der SC Paderborn 07 und der SV Werder Bremen aus der Division Nord-West.

Das ist in den Playoffs passiert!

Zwölf weitere Clubs haben schon am Freitag in den Playoffs der VBL Club Championship um die sechs verbleibenden Plätze im Finalturnier gekämpft: Bayer 04 Leverkusen, der FC Augsburg, der FC Bayern München, der FC Hansa Rostock, der FC Schalke 04, der FC St. Pauli, der Hamburger SV, Hertha BSC, der SC Freiburg, die TSG Hoffenheim, der VfB Stuttgart und der VfL Bochum 1848.

In den ersten Partien setzte sich Bochum mit zwei Siegen hintereinander gegen den FC Bayern (4:2, 4:2) und Hoffenheim nach einer Niederlage noch gegen Schalke (1:2, 3:1, 3:1) durch. In den folgenden Spielen gab es je das sofortige Erfolgsdoppelpack: von Leverkusen gegen Augsburg (4:1, 4:3) und Rostock gegen Stuttgart (2:1, 3:2). Zum Abschluss der Playoffs qualifizierten sich noch Hertha gegen St. Pauli (8:7 n. E., 2:1) und Freiburg gegen den HSV (2:1, 1:2 n. V., 5:1) für das Finale.

Die bisher feststehenden Teilnehmer des Finales:

  • 1. FSV Mainz 05
  • RB Leipzig
  • SC Paderborn 07
  • SV Werder Bremen
  • VfL Bochum
  • TSG Hoffenheim
  • Bayer 04 Leverkusen
  • FC Hansa Rostock
  • Hertha BSC
  • SC Freiburg

Weitere Informationen zu allen Paarungen und Ergebnissen des Finales sowie eine Übersicht aller Teams, Spielerinnen und Spieler finden sich auf der VBL-Website.

Jörg Höflich, Head of Virtual Bundesliga der DFL, sagt: "Eine mitreißende Saison biegt auf die Zielgerade ein: Nie zuvor haben so viele Clubs an der VBL Club Championship by WOW teilgenommen, nie zuvor haben so viele Clubs am Final-Wochenende teilgenommen. Durch das neue Format des Finales freuen wir uns auf noch mehr hochkarätige Spiele im Verlauf des Wochenendes. Los geht es am Freitag mit den Playoffs, für die sich neben einige langjährigen VBL-Teilnehmern mit dem FC Bayern München und dem SC Freiburg auch zwei Teams qualifizieren konnten, die erstmalig in der VBL angetreten sind."

Modus und Uhrzeiten

Im Finale der VBL Club Championship treten die zehn qualifizierten Clubs zunächst in zwei Gruppen an. Die vier Besten jeder Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale und spielen ab dort im K.o.-Modus weiter.

  • Am Freitag, 22. März, beginnen um 17 Uhr die Playoffs.
  • Am Samstag, 23. März, erfolgt um 11 Uhr der Anpfiff der Gruppe A und um 16:30 Uhr der Gruppe B.
  • Am Sonntag, 24. März, geht es um 10:30 Uhr mit der letzten Spielrunde der Gruppenphase los, ehe die Begegnungen der K.o.-Phase folgen. Das entscheidende Matchup um die Deutsche Meisterschaft beginnt gegen 18:30 Uhr.

Amtierender Deutscher Club-Meister im eFootball ist Leipzig. Das Team war beim Finalturnier 2023 sogar bereits zum zweiten Mal erfolgreich.

Alle Begegnungen live auf den Kanälen der VBL

Alle Spiele der Playoffs und des Finalturniers sind auf den Twitch- und TikTok-Profilen der Virtual Bundesliga sowie auf dem Bundesliga-YouTube-Kanal live zu sehen.

Preisgeld und Qualifikation für die weiterführenden Einzelspielerwettbewerbe

Der Preisgeld-Pool in der VBL Club Championship ist in dieser Saison um mehr als 20 Prozent auf 87.500 Euro gestiegen. Außerdem qualifizieren sich Spielerinnen und Spieler der Club Championship für die weiterführenden Wettbewerbe um die Deutsche Meisterschaft der Virtual Bundesliga unter den Einzelspielenden: Die besten fünf Teams der Abschlusstabellen in beiden Divisionen entsenden je zwei Aktive in das VBL Grand Final by WOW, die Clubs auf den Plätzen sechs bis 14 stellen je zwei Spielerinnen und Spieler in den Playoffs der VBL Open by WOW.

VBL Grand Final 

Neben dem Clubwettbewerb gibt es auch die VBL Open als Wettbewerbsteil, deren In-Game-Modus allen interessierten Einzelspielerinnen und -spielern zur Teilnahme offensteht. Seit November 2023 qualifizieren sich die 16 besten Teilnehmenden pro Monat für die Playoffs der VBL Open. Weitere Qualifikationsplätze sind zudem über von Influencern und Teams ausgerichtete Wildcard-Turnieren vergeben worden. In den Playoffs treffen sie am 6. und 7. April auf die Qualifizierten der VBL Club Championship. Wer in den VBL Open Playoffs erfolgreich ist, zieht in das VBL Grand Final ein. Dort geht es vom 19. bis 21. April nicht nur um den Titel des Deutschen Meisters im eFootball, sondern auch um Teilnahmeplätze für die FC Pro World Championship und die eChampions League.

Der Gewinner des VBL Grand Final 2023 und somit amtierende Deutsche Meister im eFootball unter den Einzelspielerinnen und -spielern ist Antonio Radelja vom VfB Stuttgart.

Über die WOW Virtual Bundesliga

Die DFL hat die Virtual Bundesliga bereits im Jahr 2012 zusammen mit EA SPORTS gegründet und damit als erste Profiliga einen eigenen eSport-Wettbewerb ins Leben gerufen. Die steigende Beliebtheit der VBL sowie die generell wachsende Relevanz des eSport und die Fokussierung der DFL auf Fußballsimulationen haben im Jahr 2018 zur Entscheidung geführt, zusätzlich zum für alle Spielerinnen und Spieler zugänglichen Wettbewerb VBL Open auch die VBL Club Championship als Wettbewerb der Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga ins Leben zu rufen.