
Ilyas Ansah wechselt in die Premier League
Der 1. FC Union Berlin und Ilyas Ansah beenden ihre Zusammenarbeit. Den Offensivakteur zieht es in die Premier League zum aktuellen Tabellenvierten und Aufsteiger Hull City.
Kaum nach Köpenick gewechselt, spielte sich der 21-Jährige im vergangenen Sommer sofort in die Herzen der Unioner: Beim 2:1-Erfolg über den VfB Stuttgart im ersten Bundesliga-Spiel 2025/26, dem ersten Spiel in der Bundesliga in seiner Karriere, erzielte Ilyas Ansah einen vielumjubelten Doppelpack und wurde zum Matchwinner. Auch an den Spieltagen drei und vier folgten weitere Treffer, zum Ende der Saison standen nach 33 Bundesliga-Partien insgesamt fünf Tore sowie drei Vorlagen zu Buche.
Der vielseitig einsetzbare Angreifer und U21-Nationalspieler Deutschlands kommt auf 37 Spiele für die Eisernen und hat, auch aufgrund seiner für den Gegner oft unberechenbaren Spielweise, viel zum letztjährigen Klassenerhalt in der Bundesliga beigetragen.

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"Vermutlich jeder kleine Junge träumt davon, als Profi irgendwann einmal in der Premier League spielen zu können. Bei mir war es zumindest so, daher bin ich umso glücklicher, dass ich nun die Möglichkeit bekomme, mir diesen Traum zu erfüllen. Ich danke Union, den Verantwortlichen und vor allem den Fans für ein unglaubliches Jahr, in dem wahrscheinlich mehr passiert ist als bei anderen Vereinen in fünf Jahren", so Ilyas Ansah über seinen Abschied.
"Mit Ilyas verlässt uns ein junger, talentierter Spieler, der in der vergangenen Saison in der Bundesliga einen guten Entwicklungsschritt genommen und seine Qualitäten auf hohem Niveau nachgewiesen hat. Das Interesse aus England und das Angebot von Hull City waren sowohl für den Spieler als auch für uns als Verein sehr attraktiv. Nach konstruktiven Gesprächen mit allen Beteiligten haben wir uns deshalb gemeinsam dazu entschieden, seinem Wechselwunsch in die Premier League nachzukommen. Wir danken Ilyas für seinen Einsatz und die gezeigten Leistungen im Trikot des 1. FC Union Berlin und wünschen ihm für die Zukunft, sowohl sportlich als auch privat, alles Gute und viel Erfolg für sein neues Kapitel auf der Insel", erklärte Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball Männer des 1. FC Union Berlin.
Quelle: 1. FC Union Berlin