
HSV-Kapitän Nicolai Remberg erleidet Kreuzbandriss
Traurige Gewissheit für den Hamburger SV und seinen Kapitän Nicolai Remberg: Der defensive Mittelfeldspieler hat sich am Sonnabend (10. Oktober) im Bundesliga-Spiel bei der TSG Hoffenheim (3:2) einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen.
Den Anfangsverdacht bestätigten noch am Abend eingehende Untersuchungen mittels MRT im Athleticum am Volkspark. Remberg muss operiert werden und wird dem HSV mehrere Monate fehlen.
Der 26-Jährige war zur Vorsaison 2025/26 von Holstein Kiel zum HSV gewechselt und entwickelte sich auf der Sechser-Position auf Anhieb zum absoluten Stammspieler und Leistungsträger. Zur laufenden Saison wurde Remberg von Cheftrainer Merlin Polzin zum neuen Spielführer ernannt und avancierte damit zum 35. Bundesliga-Kapitän der HSV-Historie. "Es ist ein bitterer Moment für ihn persönlich und für uns als Mannschaft, weil er genau der Spieler ist, der verkörpert, was den neuen HSV ausmachen soll", erklärte Polzin bereits gestern.
Auf Remberg, der bislang 40 Pflichtspiele mit der Raute auf der Brust absolviert hat, wartet nun ein langer Reha-Prozess. Der HSV und sein Medical Team werden ihn dabei bestmöglich unterstützen und begleiten.
Quelle: Hamburger SV
