
Meister-Macher Granit Xhaka hat das Image von Leverkusen auf den Kopf gestellt
Nie wieder "Vizekusen": Meister-Macher Granit Xhaka hinterlässt Bayer 04 Leverkusen mit einem ganz neuen Image.
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Taktgeber, Metronom, Spielmacher, Schweizer Uhrwerk: Die Spitznamen für Granit Xhaka sind vielfältig. Für Bayer 04 Leverkusen ist der 32-Jährige vor allem eins: der Meister-Macher. Mit seiner Ruhe und Führungsstärke im Zentrum verhalf er der Werkself zur ersten Bundesliga-Meisterschaft der Geschichte.
Damit hat Xhaka das Image von "Vizekusen" komplett auf den Kopf gestellt. Das tat er zwar nicht im Alleingang, war jedoch der wichtigste Erfolgsfaktor unter Xabi Alonso. Der Mittelfeldregisseur war als einziger Spieler von der Rotation komplett ausgenommen – in der ungeschlagenen Meister-Saison fehlte Xhaka nur ein einziges Mal gelbgesperrt, das Spiel konnte nicht gewonnen werden.
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Xhaka verkörpert Leverkusens neues Image
Mit absoluter Selbstverständlichkeit war der Schweizer von seinem ersten Tag an der spielbestimmende Mann in der Schaltzentrale. Mit seiner Pressingresistenz war er immer anspielbar und gab seinen Teamkollegen Sicherheit.
Zudem war Xhaka im entscheidenden Moment immer da. Etwa mit seinem Fernschusstor zum Start der Meistersaison bei Ex-Club Borussia Mönchengladbach. Oder dem Siegtreffer über den 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokalfinale 2024. Natürlich auch hier per Weitschuss. Alle Bundesliga-Tore für die Werkself erzielte Xhaka von außerhalb des Strafraums.
In seiner Premierensaison legte er zwar keinen einzigen Treffer auf, war aber an vielen Toren als vorletzter Passgeber beteiligt. In seiner zweiten Saison platzte dann der Knoten und er bereitete sieben Treffer direkt vor – zweitbester Wert bei Leverkusen. Er war nach Joshua Kimmich, dem Spielgestalter des FC Bayern München, am zweithäufigsten am Ball und brachte überragende 91 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler.
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Mit Aggressivität und Technik zu "Meisterkusen"
Leverkusen hat in Xhakas Debütsaison dessen Selbstverständnis übernommen – der ganze Club wusste stets, was zu tun ist. Ob es die feine Klinge im Passspiel war oder ein hartes Tackling in der Defensive: Granit Xhaka wusste stets, welche Gangart gerade die richtige war, um den maximalen Erfolg zu garantieren.
Nicht umsonst wurde der technisch so starke Xhaka bereits zu Gladbacher Zeiten von Coach André Schubert als "Aggressive Leader" bezeichnet. Auch dank Xhaka konnte Leverkusen nun beides: technisch herausragenden Fußball spielen, wenn es möglich war – und Kämpfen, wenn es nötig war.
Statt des Traumas von "Vizekusen" feierte sich Bayer 04 als "Meisterkusen" und greift nun mit neuer Selbstverständlichkeit weiter oben an. Auch ohne Granit Xhaka.
Niklas Staiger
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