Aus dem 4:0-Heimsieg von Bayer Leverkusen gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Sonntag hat Innenverteidiger Manuel Friedrich eine bleibende Erinnerung behalten.

Ein dicker Bluterguss ziert seine Wade und macht ein normales Training derzeit unmöglich. Statt auf dem Platz zu arbeiten, wird Friedrich seit Wochenbeginn von den Physiotherapeuten betreut, um schnellstmöglich wieder fit zu werden. Am Samstag will er die "Werkself" beim Auswärtsspiel in Hannover schließlich wieder in Vertretung für Simon Rolfes als Kapitän aufs Feld führen.

"Ich denke, dass es für Samstag reicht"

In der ersten Halbzeit gegen die Schwaben, blockte Friedrich einen Schuss von Gebhardt ab und klärte ihn zur Ecke. Im Durchziehen vom Schuss trifft Gebhardt den Leverkusener Verteidiger jedoch mit den Stollen an der Wade. "Im Spiel ist das nie so schlimm, weil es dann halt noch warm ist. Aber wenn der Muskel nicht weiter bewegt wird, merkt man am nächsten Morgen, was los ist. Das ist wie ein normaler Pferdekuss, nur etwas schlimmer, da er mich genau auf dem Muskel getroffen hat", sagte der gebürtige Guldentaler am Donnerstag.

Mit Blick auf Samstag hofft der 30-Jährige aber wieder fit zu werden: "In der vergangenen Nacht ist es deutlich besser geworden. Deswegen denke ich, dass ich das zusammen mit den Physios und unseren Trainern so hinbekomme, dass es für Samstag reicht."