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Fortuna Düsseldorf: Mit Uwe Rösler zum Klassenerhalt

Als Uwe Rösler Fortuna Düsseldorf nach 19 Spieltagen übernommen hatte, lag die Fortuna mit nur 15 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Zehn Spieltage später haben sich die Düsseldorfer bis auf Rang 16 gekämpft. In der "Rösler-Tabelle" der letzten zehn Spieltage ist Düsseldorf sogar guter Neunter. Der 51 Jahre alte Cheftrainer soll die Fortunen im Bundesliga-Endspurt zum Klassenerhalt führen.

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"Ich wollte immer in die Bundesliga. Das ist eine Riesenchance. Deshalb habe ich nicht gezögert. Wir haben genügend Potential, die Klasse zu halten, auch wenn die Ausgangslage nicht so günstig ist", sagte Uwe Rösler während seiner Vorstellung bei Fortuna Düsseldorf. Am 29. Januar trat er seine erste Trainerstation in der Bundesliga an. Der ehemalige Bundesliga-Spieler (96 Spiele, zwölf Tore für Dresden, Nürnberg und Kaiserslautern) wurde als Aktiver bei Manchester City zur Legende und war zuvor ein erfolgreicher Trainer in Norwegen, England und Schweden.

Kampfgeist und Siegeswille liegen in der Natur des aktuellen Düsseldorf-Trainers. Uwe Rösler hat von seinen zehn Bundesliga-Partien mit der Fortuna nur zwei verloren (1:4 gegen Mönchengladbach und 0:5 in München) - also nur 20 Prozent seiner Spiele mit der Fortuna. Das ist unter allen Düsseldorfer Cheftrainern die niedrigste Quote in der Bundesliga!

Allerdings gewann Rösler auch nur 20 Prozent der Partien (2:0 in Freiburg und 2:1 gegen Schalke) und liegt damit unter Düsseldorfs Cheftrainern (mit mindestens zehn Spielen) auf dem vorletzten Platz. Dennoch punkteten die Düsseldorfer in acht von zehn Spielen unter Rösler und kletterten dadurch in der Tabelle auf den Relegationsplatz.

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Fortuna hat sich unter Rösler gesteigert

Die Fortuna holte unter Rösler im Schnitt 1,2 Punkte pro Spiel, ein Drittel mehr als unter Funkel (0,8). Würde man den Rösler-Punkteschnitt auf 29 Spiele hochrechnen, die Fortuna wäre mit 35 Punkten fast schon gerettet. Außerdem hat der neue Cheftrainer den Rheinländern eine andere Spielweise eingeimpft. Im Gegensatz zum Funkel-Fußball ist die Fortuna jetzt viel häufiger am Ball (das jüngste Bayern-Spiel war natürlich eine Ausnahme) und spielt wesentlich mehr Pässe. Der Einsatz wird darüber nicht vernachlässigt, im Gegenteil. Düsseldorf läuft unter Rösler deutlich mehr: 117,4 km Laufstrecke pro Spiel sind es aktuell, unter Funkel waren es 111,4 km. Die höhere Laufbereitschaft geht nicht auf Kosten der Chancenverwertung. Bei in etwa gleich gebliebener Anzahl an Chancen, werden diese nun sogar deutlich besser genutzt. Düsseldorf traf unter Uwe Rösler mit jedem 8. Torschuss, unter Funkel in dieser Saison nur mit jedem 13. Torschuss.

>>> Endspurt der Saison: Das Restprogramm aller Clubs

Das große Ziel für Club und Trainer ist der Klassenerhalt. Sollten die Spieler die Leistungen auf der Zielgeraden weiter auf den Platz bringen, oder sich sogar noch steigern, steht einem weiteren Jahr in der Bundesliga nichts mehr im Wege.