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Eine alte FC Bayern-Spezialität

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Ob Brezeln, Spätzle oder Weißwurst – Bayern hat viele Spezialitäten. Doch keine schmeckt so gut wie ein Last-Minute-Siegtreffer.

Und genau diese alte bayerische Spezialität wurde im Europa-Park-Stadion wieder serviert – heiß, würzig und mit maximalem Aroma.

Mit noch zehn Minuten auf der Uhr lag die Mannschaft von Vincent Kompany beim SC Freiburg mit 0:2 zurück. Ein Spiel, das verloren schien – ein bitterer Vorgeschmack vor dem Real-Kracher drohte. Doch Bayern wäre nicht Bayern, gäbe es nicht noch eine geheime Zutat: unerschütterlicher Glaube.

"Das war geil"

Serge Gnabrys "Suppe" stand diesmal nicht auf der Speisekarte – der Chefkoch war beim Bayern-Festmahl bereits vom Platz. Stattdessen übernahmen die Jungköche das Kommando: Tom Bischof rührte mit seinem Doppelpack die Aufholjagd an, ehe Lennart Karl in der neunten Minute der Nachspielzeit die finale Zutat setzte – 3:2, Ekstase, pure Emotion.

"Es war auch ein bisschen Glück, aber auch nach dem 2:2 wollten wir unbedingt – das war geil", sagte Bischof. Karl selbst sprach von einem "unbeschreiblichen Gefühl".

Diese späten Treffer? Eine Delikatesse mit Tradition. Schon 2001 würzte Patrik Andersson in Hamburg die Meisterschaft mit dem wohl berühmtesten Last-Minute-Tor der Clubgeschichte – "die Mutter aller späten Tore." Und auch heute gilt: "Bei Vereinen wie dem FC Bayern gibst du nie auf".

"Wir geben nie auf"

"Nicht jeder Sieg ist Champagner-Fußball", sagte Kompany – aber genau diese Spiele sind es, die Titelträume nähren. Denn eines bleibt: Nachspielzeit ist Bayern-Zeit. Über 170 Tore erzielten die Münchner bereits darin – Bundesliga-Rekord und Ausdruck eines Selbstverständnisses, das nie vergeht.

Oder wie Josip Stanišić es auf den Punkt brachte: "Egal wie das Spiel läuft – wir geben nie auf."

Und genau deshalb schmeckt diese bayerische Spezialität immer noch am besten.