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Serge Gnabry vom FC Bayern München: Der Bodenständige mit ivorischen Wurzeln

Hohes Tempo, tolle Technik, eiskalt im Abschluss: Serge Gnabry vom FC Bayern München hat "alles, was ein Stürmer braucht", sagt Lothar Matthäus. Dennoch bleibt der Triplesieger auf dem Boden. Ein Grund: seine Familie und die ivorischen Wurzeln.

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Dass Serge Gnabry zu den stärksten Offensivspielern Europas gehört, dürfte spätestens am 19. August dem Letzten klar geworden sein: Im Halbfinale der Champions League erzielte der deutsche Nationalspieler zwei der drei Treffer des FC Bayern München beim 3:0-Sieg gegen Olympique Lyon. Neun Tore erzielte Gnabry in der vergangenen Saison in der Champions League - nur Teamkollege Robert Lewandowski (15) und Erling Haaland von Borussia Dortmund (10) trafen öfter. Gnabry zeichnet sein hohes Tempo, gepaart mit einer exzellenten Technik und einer wahnsinnigen Abschlussstärke aus. Der 25 Jahre alte Rechtsaußen "hat alles, was ein Stürmer braucht", sagt Lothar Matthäus.

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Dennoch bleibt Gnabry total bodenständig. Wer ihm dabei hilft: sein Vater. "Er ist die wichtigste Person bei meiner Entwicklung. Er hat mich von klein auf unterstützt und trainiert." Auch, sich seiner Wurzeln klar zu werden, half dem Offensivspieler, nicht abzuheben. "Das erste Mal war ich im Alter von 13 Jahren an der Elfenbeinküste: fünf Wochen lang, in den Sommerferien", sagt Gnabry, der es hart findet, in welcher Armut die Kinder dort leben. Er will helfen: "Andere Leute zu unterstützen ist mir wichtig. So wurde ich erzogen und das möchte ich auch weitergeben", sagt der 25 Jahre alte Fußballer. Seiner gesellschaftlichen Verantwortung ist Gnabry durchaus bewusst. Und sportlich tritt er auch in große Fußstapfen: Ab der kommenden Saison trägt er die Sieben auf dem Rücken. Doch auch mit dieser legendären Nummer wird er weiter seinen Weg gehen.