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Die Bayern eilen bereits wieder von Erfolg zu Erfolg
Die Bayern eilen bereits wieder von Erfolg zu Erfolg - © IMAGO/Maximilian Koch
Die Bayern eilen bereits wieder von Erfolg zu Erfolg - © IMAGO/Maximilian Koch
bundesliga

FC Bayer München startet mit drei Siegen in die neue Saison

Drei Spiele, drei Siege, der erste Titel - der FC Bayern München ist wieder einmal stark in die neue Saison gestartet. Trainer Vincent Kompany ist noch nicht gänzlich zufrieden, aber die Richtung des Rekordmeisters stimmt.

Es waren keine 20 Minuten, die der FC Bayern München benötigte, um einen frühen Ausrutscher aus dem Weg zu räumen. Wobei das Traumtor von Robin Meißner nach fünf Minuten im Pokalfight des VfL Osnabrück eben gegen den Rekordmeister nicht mit dem Begriff "Ausrutscher" abgespeist werden darf. Der 26-Jährige nahm sich aus der Distanz ein Herz, den Ball aus der Luft und Jonas Urbig mit dem tollen Schuss die Chance auf einen Zu-Null-Erfolg.

Doch der Treffer der Marke "Tor des Monats" war nur die eine Hälfte der Geschichte des Spiels David gegen Goliath. Der Underdog verkaufte sich gut, aber gegen die Bayern am Ende dann nicht gut genug. "Man muss eben auch in solchen Spielen diszipliniert und voll da sein, gerade wenn der Gegner mit so einem Tor startet", sagte Harry Kane am ARD-Mikrofon.

Jubel bei Aleksandar Pavlović nach seinem Treffer gegen den VfB Stuttgart
Jubel bei Aleksandar Pavlović nach seinem Treffer gegen den VfB Stuttgart - Bundesliga/Getty Images/Christian Kaspar-Bartke

Drei Spiele, drei Siege, bereits ein Titel

"Immer ruhig bleiben", sei der Schlüssel in diesem Moment, erklärte der Torjäger die Marschroute der Bayern, die sich von dem Gegentreffer eben nicht aus dieser bringen ließen und direkt auf Korrektur-Modus stellten. Kane und Tom Bischof drehten den Spielstand bis zur 25. Minute. Michael Olise und erneut Kane machten nach dem Wechsel den Deckel drauf: 4:1, zweite Runde im Pokal - es läuft.

Tatsächlich hat der Rekordmeister einmal mehr so etwas wie einen perfekten Saisonstart hingelegt. Erst der 2:1-Erfolg im Franz-Beckenbauer-Supercup über und bei Borussia Dortmund, dann das 5:1 zum Ligaauftakt gegen den VfB Stuttgart und nun eben das 4:1 in Osnabrück im Pokal. Drei Spiele, drei Siege, 11:3-Tore, der erste Titel - was will das FCB-Herz mehr.

Bereits voll integriert: Nathaniel Brown und Ismael Saibari
Bereits voll integriert: Nathaniel Brown und Ismael Saibari - IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.

Neuzugänge schon integriert

Obligatorisch: viel mehr. Und der Rekordmeister befindet sich bereits wieder im Bayern-Flow. "Es ist noch so früh in der Saison. Wir müssen jetzt erst einmal Punkte holen und weiterkommen im Pokal", sagte Bayern-Coach Vincent Kompany. "Wir haben gute Phasen im Spiel, in denen wir zeigen, dass wir mit den neuen Jungs schon ganz gut eingespielt sind."

So wie Nathaniel Brown oder Ismael Saibari, die sich beide schon in die Scorerliste eingetragen und in den ersten Begegnungen einen starken, einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. "Es gibt Profile, die der Verein sucht. Die Jungs haben die Fähigket, in den Räumen zu spielen, die wir dann auch immer suchen. Das macht es für sie einfacher", so Kompany. "Es ist noch nicht alles automatisiert, aber sie kennen die Räume natürlich grundsätzlich."

Energie, Intensität und Spannung

Die Spielzeit ist tatsächlich noch jung, die Ziele aber groß. Und dann hat es für den Double-Gewinner eben doch wieder viel von Automatismen, Erfolgs-Automatismen. "Wir wollen in dieser Saison einige Dinge anders machen und pushen das Team auch in diese Richtung", so Kompany weiter. "Die Torgefahr ist aber geblieben. Genauso die Energie und die Intensität. Wenn die da sind, dann können wir auch über die Details reden."

Energie, Intensität und vor allem Spannung wird es auch bis zur Länderspielpause brauchen. Bis dahin warten auf den Tabellenführer noch die Begegnungen gegen den FC Schalke 04 am Samstag, gegen die SV Elversberg und den 1. FC Union Berlin sowie in der Champions League gegen Bodø/Glimt (Norwegen). Auf dem Papier für den FCB sicher lösbare Aufgaben, doch auch gegen Osnabrück hätte man sich den "Ausrutscher" wohl lieber erspart. "Ausrutscher", weil die Bayern längst wieder im Erfolgs-Flow sind. 

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