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Jetzt abstimmen: Wer gewinnt den Fair Play of the Season Award presented by Milka?

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In der Bundesliga wird Fair Play groß geschrieben. Immer wieder beeindrucken Spieler, Clubs, Fans und Offizielle mit großem Sportsgeist. Wir suchen den Fair Play Moment der Saison 2023/24 presented by Milka.

Gewinne ein Trikot deines Lieblingsclubs!

Timo Becker, Patrick Ittrich und das medizinische Team von Mainz 05, die Fans des Karlsruher SC, der 1. FC Heidenheim 1846, Jonathan Burkardt und Amadou Haidara stehen zur Wahl.

"Ich würde sagen Fair Play ist das, worum es im Sport wirklich geht. Und wenn man nicht fair handelt, ist der Erfolg nichts wert. Es zeigt einfach, dass man die Regeln versteht, sie einhält, dass man Grenzen auch einhält, dass man korrekt mit seinen Gegenspielern umgeht - und auch mit dem Schiedsrichter. Das ist alles enorm wichtig und das zeigt Fair Play", erklärt Bundesliga-Legende Philipp Lahm die Kampagne rund um Fair Play in der Bundesliga.

Menschlichkeit und Zusammenhalt, Teamgeist und Fair Play - für diese Werte steht die Bundesliga. Zusammen mit Milka präsentiert die Bundesliga regelmäßig ganz besondere Fair Play Momente.

Nun wird der eine Moment der Saison gesucht, der Fair Play am meisten verkörpert. Dafür hat Lahm sechs Fair Play Momente ausgewählt, unter denen Fans, Clubs und Experten abstimmen können. Mit einem Anteil von 40 Prozent entscheiden die Stimmen aller Anhänger über den Sieger, zu je 30 Prozent tragen Votings unter Experten und Clubs zum Gesamtergebnis bei.

Jetzt abstimmen: Welcher ist dein Fair Play Moment der Saison presented by Milka?

Die sechs Kandidaten für den Fair Play of the Season Award presented by Milka

1. Timo Becker (Holstein Kiel)

Am 32. Spieltag konnten seine Störche einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg machen, doch trotzdem blieb Timo Becker ein fairer Sportsmann. Als er bei einem Luftduell im Strafraum am Boden aufkam, knickte er weg und kam zu Fall. Sofort ging er zu seinem Gegenspieler und erklärte ihm: "Du hast mich nicht getroffen, ich bin nur falsch aufgekommen", wie er nach der Partie erzählte. "Ich glaube einfach, egal wo man steht und was abgeht, man sollte im Sport immer fair bleiben. Weil man am Ende noch Karma kriegt, wenn man es nicht macht. Dann bin ich lieber ein Fair-Play-Spieler", schilderte Becker seinen Gedankengang. Und er sollte Recht behalten: Der Rechtsverteidiger wurde später im Spiel belohnt, sorgte per Kopf für den 1:0-Sieg und die zwischenzeitliche Tabellenführung von Holstein Kiel.

2. Patrick Ittrich & 1. FSV Mainz 05

Beim Spiel der Nullfünfer gegen den FC Bayern München kam es zu einem unglücklichen Zusammenprall zwischen Anthony Caci und Josuha Guilavogui, in dessen Folge der Letztgenannte regungslos am Boden liegen blieb. Teamkollege Nadiem Amiri winkte sofort um Hilfe - und fand sie bei Schiedsrichter Patrick Ittrich. Der hauptberufliche Polizist reagierte am schnellsten und rettete
zusammen mit dem heraneilenden ärztlichen Team von Mainz 05 Guilavogui mit Erste-Hilfe-Maßnahmen vor dem Ersticken. Amiri bedankte sich bereits in der Situation sofort für das schnelle Eingreifen, auch Guilavogui sendete später seinen Dank an den Schiedsrichter. "Wenn einer da so liegt, dann musst du halt schnell handeln. Da gibt es auch kein Lob. Das wird gemacht - und fertig", erklärte Ittrich nach der Partie.

3. Die Fans des Karlsruher SC

Am 30. Spieltag kam es beim Heim-Duell des KSC mit Hertha BSC ebenfalls zu einem Notfall, jedoch auf den Rängen. Ein Unterstützer des Karlsruher SC war von der Brüstung gestürzt und musste vor der Kurve vom Notarzt behandelt werden. Die KSC-Fans reagierten prompt und reichten Banner und Flaggen im Rang nach unten, um die Situation abzuschirmen und dem Verletzten sowie den Helfern Ruhe zu geben, beide Fanlager hatten zudem ihren Support eingestellt. Beim Abtransport war der Fan wieder ansprechbar, wie der KSC später vermeldete.

4. 1. FC Heidenheim 1846

Die Bundesliga-Neulinge zeigten in ihrer Debütsaison gleich mehrfach ihren fairen Sportsgeist. Am 31. Spieltag gewann der 1. FC Heidenheim bei Mitaufsteiger SV Darmstadt 98 durch ein spätes Tor mit 1:0 und besiegelte damit den Abstieg der Lilien. Anstatt sofort den Sieg zu feiern, trösteten die Heidenheimer Darmstadts Spieler und verschoben die Feierlichkeiten auf später. Auch beim hart erkämpften 2:2 gegen den Sport-Club Freiburg nahm der FCH die eigene Freude zurück und zeigte großen Respekt beim Abschied von Freiburgs Trainerlegende Christian Streich. Alle Spieler und Staff-Mitglieder gebührten ihm Respekt - und auch die Fans skandierten den Namen des "Gegners", ehrten ihn zudem mit einem Spruchband: "Loyalität und Ehrlichkeit - leider eine Seltenheit. Mach's gut, Christian!"

5. Jonathan Burkardt (1. FSV Mainz 05)

Doch auch die kleinen Momente des Fair Plays können zu großer Dankbarkeit führen. Obwohl seine Mainzer tief im Abstiegskampf steckten, zeigte Stürmer Jonathan Burkardt, dass er nicht unfair gewinnen möchte. Beim Spiel gegen die TSG Hoffenheim führte er ein Duell mit Florian Grillitsch im TSG-Strafraum und der Ball ging neben dem Tor über die Linie. Während der Schiedsrichter zunächst zur Eckfahne zeigte, gab Burkardt auf Nachfrage zu, dass er zuletzt am Ball war - es ging mit Abstoß weiter. "Ich möchte meine Werte bewahren und ehrlich sein. Wenn mich der Schiedsrichter zu meiner Meinung fragt, dann werde ich eine ehrliche Antwort geben", erklärte der Mainzer nach der Partie. Obwohl Hoffenheim kurz darauf in Führung ging, half Burkardt mit dem Treffer zum 1:1 später dabei, das Spiel zu drehen - der FSV gewann schlussendlich 4:1.

6. Amadou Haidara (RB Leipzig)

Ähnlich hielt es auch Leipzigs Amadou Haidara. Der Sport-Club Freiburg hatte gerade den 1:4-Anschlusstreffer erzielt, als der Malier beim Dribbling des vorherigen Torschützen Vincenzo Grifo die Situation bereinigte. Der Schiedsrichter zeigte zunächst einen Abstoß an, doch nach Rückfrage gab Haidara zu, dass er zuletzt am Ball gewesen ist. Besonders beeindruckend: Auch dass es im ersten Durchgang nach einer Freiburger Ecke einen Elfmeter gab, machte Haidara keine Sorgen. Diesmal blieb es jedoch ungefährlich - die Sachsen gewannen mit 4:1.

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