Von jedem einzelnen Spieler und ganz herzlich wurde Bayer Leverkusens Patrick Helmes am Rande des Testspiels gegen Al Ahly Kairo in Wattenscheid begrüßt.

Mit seinem Kreuzbandriss im linken Knie sorgte der Stürmer unmittelbar vor dem Start der Saison-Vorbereitung für einen großen Schock. Beim Leverkusener Trainingsauftakt und beim 2:0-Sieg gegen Kairo war Helmes daher zum Zuschauen gezwungen.

Am Rande des Foto-Shootings für die neuen Autogrammkarten sprach bayer04.de kurz mit dem Nationalspieler.

Frage: Herr Helmes, wie geht es Ihnen und Ihrem Knie?

Patrick Helmes: Das Ganze ist jetzt einen Monat her und dafür sieht es ganz gut aus. Ich kann mittlerweile schon in den Einbein-Stand gehen und Aqua-Jogging machen. Also für vier Wochen ist das echt schon gut.

Frage: Können Sie denn bereits Fortschritte erkennen?

Helmes: Es geht täglich immer einen Schritt weiter. Ich habe kaum Probleme und das Knie schmerzt nicht mehr. Täglich bin ich dreieinhalb bis vier Stunden in der Reha und auch da geht täglich ein klein wenig mehr. Ab dem dritten Monat kann ich dann raus und laufen gehen.

Frage: Wie schwer fällt es Ihnen ohne den Fußball?

Helmes:Es geht eigentlich. Ich schau ab und mal bei der Mannschaft vorbei, halte den Kontakt. Im Endeffekt kann ich es ja eh nicht ändern und ich komme ja wieder.

Frage: Wie war Ihr Eindruck vom Testspiel gegen Al Ahly Kairo?

Helmes: Das sah doch schon ganz gut aus. Natürlich wird in diesen Spielen immer viel experimentiert, aber ich denke die Jungs haben ein gutes Spiel gezeigt. Mein Eindruck ist auf jeden Fall sehr positiv.