Emre Can trägt beim BVB die Rückennummer 27 - © Borussia Dortmund
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Emre Can verstärkt Borussia Dortmund auf mehreren Positionen

Borussia Dortmund hat einen Transfercoup gelandet und Emre Can verpflichtet. Der Nationalspieler ist für den BVB eine Verstärkung auf mehreren Positionen. bundesliga.de verrät, was ihn so stark macht.

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Kurz vor dem Ende der Wintertransferperiode hat Borussia Dortmund seinen Kader noch einmal mit einem neuen Spieler verstärkt: Emre Can stößt zur Mannschaft von Lucien Favre. Was verspricht sich der BVB von diesem Transfer? Klare Sache: Can bringt Kampfstärke mit. Can kann flexibel eingesetzt werden. Und nicht zuletzt: Can ist einfach gut.

Bundestrainer Joachim Löw beschrieb den 26-Jährige kürzlich als "robust und zweikampfstark". Das trifft Cans am meisten ausgeprägte Eigenschaften sehr genau. Er ist ein Spieler, der seinen Körper einzusetzen weiß, Bälle erobern und gegnerische Angriffe stoppen kann. Can geht stets mit einer gesunden Portion Aggressivität zu Werke und könnte so entscheidend dazu beitragen, dass Dortmund in der Defensive wieder etwas sicherer steht als es in dieser Saison oft der Fall war.

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Can kann seine Stärken auf verschiedenen Positionen einbringen. Bei Juventus Turin, wo er seit Juli 2018 unter Vertrag stand, wurde er zumeist im defensiven Mittelfeld eingesetzt. Während seiner Zeit beim FC Liverpool (2014-2018) und zuvor bei Bayer 04 Leverkusen (2013-14) bewies er aber auch, dass er genauso gut in der Abwehr auf so ziemlich allen Positionen spielen kann.

Bundestrainer Löw, der Can seit 2015 in 25 Spielen der Nationalmannschaft eingesetzt hat, stellte den gebürtigen Frankfurter anfangs meist als Rechtsverteidiger auf, zuletzt kam er im DFB-Team als Innenverteidiger zum Einsatz.

"In Emre Can bekommen wir einen deutschen Nationalspieler, der systemübergreifend auf mehreren Positionen sowohl in der Abwehr als auch im zentralen Mittelfeld einsetzbar ist. Einen Spieler, der neben seiner Technik auch seine Physis einbringt und über einen ausgeprägten Siegeswillen verfügt", sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Beim BVB scheint Can prädestiniert für die rechte Position in einer Dreierkette zu sein. Zugleich stellt er auch eine interessante Option für die rechte Seite dar, wo nach aktuellem Stand zwei Spieler im Sommer den Club verlassen werden. Der Vertrag von Lukasz Piszczek läuft aus, Achraf Hakimi ist nur von Real Madrid ausgeliehen. Und auch im Mittelfeld könnte Can an der Seite von Axel Witsel spielen, sollte Favre das System künftig wieder auf ein 4-2-3-1 oder 4-3-3 ändern. Durch seine Verpflichtung schlägt Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc also mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Emre Can am Ball für Juventus Turin - Claudio Benedetto / IPA via www.imago-images.de/imago images/Independent Photo Agency

Klar ist, dass Can die Qualität im BVB-Kader erhöhen wird. Schon seit seiner Zeit in der Jugendabteilung des FC Bayern München ist er es gewohnt, sich dem Konkurrenzkampf im täglichen Training zu stellen. Zuletzt tat er dies bei Spitzenteams in England und Italien. Zudem hat er reichlich internationale Erfahrung vorzuweisen. Can könnte genau der Baustein sein, der Borussia Dortmund noch gefehlt hat, um in den restlichen 15 Saisonspielen noch einmal einen Angriff auf den Meistertitel starten zu können und auch im DFB-Pokal und in der Champions League weit zu kommen.