
Ex-Frankfurter Kolo Muani und Joker Solanke besiegeln Tottenhams Achtelfinal-Einzug gegen die SGE
Eintracht Frankfurt hat sein letztes Champions-League-Spiel der Saison mit 0:2 (0:0) gegen Tottenham Hotspur verloren. Randal Kolo Muani (47.) und der eingewechselte Dominic Solanke (77.) erzielten die Tore für die Gäste. Während die vorher bereits ausgeschiedene Eintracht die Ligaphase als Tabellen-33. beendet, sicherten sich die Spurs mit dem Sieg den direkten Einzug ins Achtelfinale.
Für Eintracht Frankfurt stand bereits vor dem letzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase fest, dass die Zwischenrunde nicht mehr zu erreichen ist. Dennoch wollte das Team von Interimscoach Dennis Schmitt gegen Tottenham Hotspur etwas für das angeschlagene Selbstvertrauen tun, nachdem die SGE keines ihrer letzten sechs Pflichtspiele gewinnen konnte.
Die Londoner hingegen benötigten einen Sieg, um sich direkt für das Achtelfinale zu qualifizieren. Ein besonderer Abend war es für Randal Kolo Muani, der von Juli 2022 bis August 2023 für die Eintracht gespielt hatte, bevor er über Paris Saint-Germain bei den Spurs landete.
Früher Wachmacher durch Simons
Die Spurs setzten gleich ein Zeichen. Bereits in der dritten Minute zappelte der Ball im Netz der Frankfurter, als Xavi Simons abstaubte. Doch Schiedsrichter Jesús Gil Manzano erkannte den Treffer nicht an, da er ein Foulspiel von Destiny Udogie an Aurèle Amenda im Vorfeld gesehen hatte.
Die SGE überstand diese frühe Druckphase und kam durch Hugo Larsson in der 45. Minute zur größten Chance der ersten Halbzeit, als sein Schuss an die Latte krachte. Zuvor hatte auf der Gegenseite Wilson Odobert (29.) mit einem Distanzschuss den rechten Pfosten getroffen.
Ausgerechnet Kolo Muani
Nach dem Seitenwechsel schlug Tottenham sofort zu. Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Xavi von links an den zweiten Pfosten, wo Cristian Romero perfekt für seinen Teamkollegen ablegte. Kolo Muani stand goldrichtig und schob mühelos zur Führung ein (47.).
Die Reaktion der Frankfurter war zwar bemüht, doch im letzten Drittel fehlte es an Präzision. Ellyes Skhiri versuchte das Offensivspiel anzukurbeln, aber Butas Zögern nach einem Steilpass (53.) ließ eine gute Gelegenheit ungenutzt.
Joker Solanke macht alles klar
Schmitt reagierte und wechselte in der 72. Minute gleich dreifach: Ritsu Dōan, Farès Chaïbi und Mahmoud Dahoud kamen für mehr Offensivkraft ins Spiel. Doch es war der Londoner Joker, der zustach: Der kurz zuvor eingewechselte Dominic Solanke profitierte von Dahouds verunglücktem Kopfball, blieb im Strafraum eiskalt und schob zum 2:0 ein (77.).
Mit dem verdienten Auswärtssieg sicherten sich die Spurs den vierten Platz in der Champions-League-Tabelle und damit die direkte Qualifikation für das Achtelfinale. Für die SGE endet die Champions League 2025/26 als Tabellen-33. mit nur einem Sieg aus acht Spielen.
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