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Da ist er: Albert Riera hat bei der SGE unterschrieben
Da ist er: Albert Riera hat bei der SGE unterschrieben - © Eintracht Frankurt
Da ist er: Albert Riera hat bei der SGE unterschrieben - © Eintracht Frankurt
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Riera ist da: Die Zeit der klaren Ansagen hat begonnen

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Mit Albert Riera hat Eintracht Frankfurt eine etwas überraschende Lösung für die Trainerposition gefunden, der Spanier macht aber gleich bei seiner Vorstellung klar, dass die Ambitionen der Hessen mit ihm kein bisschen kleiner werden - im Gegenteil.

An die Temperaturen in Frankfurt - sofern sie denn so winterlich sind wie derzeit - muss sich Albert Riera noch gewöhnen. Sie veranlassen den 43-jährigen Spanier bei seiner Ankunft am Main jedenfalls dazu, doch einmal kurz an seine wesentlich wärmere Heimat zu denken: "Ich habe keine Mallorca-Temperaturen erwartet. Aber wir gewinnen ganz viel und dann fliegen wir nach Mallorca", spaßt er gleich zum Start.

Bei der Eintracht ist Riera nun am Montag offiziell die Nachfolge von Dino Toppmöller als Cheftrainer angetreten und soll natürlich viel gewinnen. In erster Linie geht es aber zunächst darum, die zuletzt verunsichert wirkende Truppe wieder aufzubauen und für mehr Stabilität in Spielen der SGE zu sorgen.

"Wollen unabhängig vom Resultat etwas kreieren"

"Wir wollen unabhängig vom Resultat auch etwas kreieren. Wir wollen einen Style und eine Identität kreieren", so Riera, der sich dafür namhafte Unterstützung mit ins Boot geholt hat. Sein Co-Trainer hört auf den Namen Pablo Remon Arteta hört und ist tatsächlich der Cousin von Arsenal-Erfolgscoach Mikel Arteta. 

Überhaupt ist Riera, als Aktiver immerhin 16-facher spanischer Nationalspieler, in der Szene der Toptrainer super vernetzt, geht etwa mit Pep Guardiola gerne mal eine Runde golfen.

Den einen oder anderen Tipp könnte er sich da durchaus geholt haben, Riera pocht aber vor allem auf seine eigene Linie. "Bevor ich schlafen gehe, möchte ich sagen können, dass ich es auf meine Art gemacht habe", hatte der Mallorquiner bereits bei seiner letzten Station in Slowenien betont. Dort führte er NK Celje zum Pokalsieg.

Zukünftiges Bild am Main: Riera mit klaren Ansagen von der Seitenlinie - IMAGO/www.imagephotoagency.it

Ein Mann der klaren Ansagen

Von einer weiteren Erfolgsgeschichte bei den Hessen ist er überzeugt: "Weil ich weiß, wie es geht. Ich habe es in der Vergangenheit geschafft, und ich werde es hier schaffen."

Die Eintracht darf sich also auf einen selbstbewussten Coach mit einer klaren Spielidee freuen, der ebenso deutliche Ansagen macht. "Ich kann es verzeihen, wenn ein Schuss nicht reingeht oder ein Pass nicht ankommt. Aber ich kann es nicht verzeihen, wenn wir die Idee oder unsere Konzepte nicht verfolgen. Das muss klar sein."

Eine erste Kostprobe der Eintracht unter Riera wird es gleich zum Start in den 21. Spieltag: Am Freitagabend (20.30 Uhr) gastiert die SGE an der Alten Försterei beim 1. FC Union Berlin.