Der erste Titel der neuen Saison wird ab dem 21. Juli ausgespielt: der Premiere-Ligapokal 2007! Meister, Pokalsieger, Zweitligameister und die restlichen drei bestplatzierten Mannschaften der abgelaufenen Spielzeit kämpfen um die begehrte Trophäe.

bundesliga.de berichtet täglich von Neuigkeiten aus den Lagern der Teilnehmer.

VfB Stuttgart

Für Raphael Schäfer, Fernando Meira, Yildiray Bastürk, Thomas Hitzlsperger, Sami Khedira, Cacau und Mario Gomez stand nach dem gestrigen Mittagessen im Mannschaftshotel etwas Abwechslung auf dem Programm. Nach der Nahrungsaufnahme ging es gleich mit einem wichtigen Termin weiter.

Dabei stand kein Training und auch kein Medientermin an, sondern der eigens nach Irdning gekommene Fotograf Maks Richter setzte die VfB-Spieler ins rechte Licht. Galt es doch die Motive für den neuen VfB-Fan-Katalog, der ab Anfang August erhältlich sein wird, zu schießen.


1. FC Nürnberg

Als Pokalsieger greift der 1. FC Nürnberg erst im Halbfinale des Premiere-Ligapokals ins Geschehen ein. Am 24. Juli um 20:30 Uhr empfängt der "Club" den Sieger aus der Viertelfinalpartie zwischen dem FC Schalke 04 und dem Karlsruher SC.

Trainer Hans Meyer äußert im Interview mit bundesliga.de schon mal einen vorsichtigen Wunsch, wer ihm im Finale am liebsten wäre, sollten die Franken das Endspiel am 28. Juli in Leipzig erreichen.

"Ein Duell mit Bayern München ist für unsere Fans immer etwas ganz Besonderes. Sollte allerdings der VfB ins Finale einziehen, wäre mir angesichts der Tatsache, dass Stuttgart uns einfach nicht besiegen kann, aber sicher viel wohler ums Herz", spielt der Trainerfuchs auf die drei Siege des FCN gegen die Schwaben in Bundesliga und Pokalfinale in der vergangenen Saison an.

FC Schalke 04

Nach dem 3:0-Erfolg der "Knappen" gegen den FC Middlesbrough am Samstag (14. Juli) zeigte sich Mirko Slomka zufrieden. Der Chef-Trainer der "Königsblauen" gab der Mannschaft bis zum Dienstagnachmittag trainingsfrei.

Angesprochen auf das nächste Testspiel am kommenden Mittwoch (18. Juli) in Dresden sagte Slomka. "Kann gut sein, dass wir dort mal etwas probieren werden. Allerdings müssen wir uns auch einspielen." In diesem Zusammenhang die richtige Mischung zu finden sei nicht einfach.

Zumal für den Coach die Partie in Dresden ein wichtiger Baustein der Vorbereitung auf den Premiere-Ligapokal ist. "Diesen Wettbewerb nehmen wir total ernst."


Karlsruher SC

Bereits vor der Testpartie beim FV Offenburg hatte KSC-Coach Edmund Becker davor gewarnt, die Ansprüche zu hoch zu setzen. Nach den strapaziösen Tagen im Trainingslager war den KSC-Akteuren die Müdigkeit in den Knochen deutlich anzumerken.

So dauerte es bis zur 38. Minute ehe Edmond Kapllani per Elfmeter die 1:0-Führung erzielte. Kurz nach der Pause erhöhte Sebastian Freis auf 2:0, ehe Neuzugang Tamas Hajnal in der 73. Spielminute das dritte KSC-Tor bejubeln durfte. Den Schlusspunkt setzte Verteidiger Martin Stoll mit dem 4:0 in der 85. Minute.

Noch bis zum kommenden Mittwoch wird der KSC-Tross im Trainingslager in Baiersbronn verweilen. Der erste Härtetest folgt dann am Samstag, den 21. Juli beim Premiere-Ligapokal in der Düsseldorfer LTU-Arena gegen den FC Schalke 04.


Werder Bremen

Nach der ersten Testspielniederlage gegen den FC Basel (0:2) stand für die Werder-Profis am Morgen danach nur ein lockerer Aufgalopp auf dem Programm. Nachmittags gab Trainer Thomas Schaaf seinen Akteuren sogar trainingsfrei.

Leon Andreasen und Daniel Jensen nutzten die Zeit gemeinsam mit Frank Baumann für eine Runde Golf, die meisten anderen, wie zum BeispielTorsten Frings, tummelten sich im Wellnessbereich der Grand Hotels Bad Ragaz.

Petri Pasanen arbeitete mit der medizinischen Abteilung an seinen Achillessehnenproblemen, muss aber weiterhin Geduld aufbringen. Dagegen freute sich Christian Schulz ebenso wie Per Mertesacker über die Rückkehr auf den Trainingsplatz, wenn auch zunächst im Fall des Nationalverteidigers nur Individualtraining anstand.


FC Bayern München

Zum Abschluss des Trainingslagers feierte der FCB einen standesgemäßen 13:0-Erfolg gegen den FC 07 Albstadt. Wichtiger als das Ergebnis dürfte für die Fans des deutschen Rekordmeisters aber das Comeback von Bastian Schweinsteiger gewesen sein.

Nach rund drei Monaten Pause wegen einer Entzündung im Knie stand "Schweini" die kompletten 90 Minuten auf dem Platz und trug sich gegen den Landesligisten mit einem "Doppelpack" in die Torschützenliste ein.

"Er hat in dieser Woche einen großen Sprung gemacht", bescheinigte Trainer Ottmar Hitzfeld ihm schon vor dem Spiel. Neben dem 22-jährigen Nationalspieler kehrte auch Abwehrchef Lucio nach seiner Leistenoperation zurück.

Zusammengestellt von Denis Huber