Jürgen Klinsmann (M.) setzt große Hoffnung in seine jüngeren Spieler
Jürgen Klinsmann (M.) setzt große Hoffnung in seine jüngeren Spieler
Bundesliga

Der Nachwuchs drängt nach vorne

Es tut sich einiges beim FC Bayern, seitdem Jürgen Klinsmann als neuer Chef-Coach das Zepter schwingt. Das Trainingsgelände ähnelt nun eher einer Wohlfühloase, der Trainer- und Betreuerstab aufgestockt und der Acht-Stunden-Tag wurde eingeführt.

Doch trotz schon fast paradiesischer Zustände darf sich keiner der Bayern-Profis lange ausruhen. Denn trotz der allgegenwärtigen Buddha-Statuen und einer für den Rekordmeister fast ungewöhnlichen Harmonie ist an der Säbener Straße der Kampf um die Stammplätze entbrannt.

Mit Tim Borowski und Ersatz-Keeper Hans-Jörg Butt wurden nur zwei neue Spieler verpflichtet. Jürgen Klinsmann setzt auf die Mannschaft, die in der abgelaufenen Saison die Meisterschale und den DFB-Pokal zurück an die Isar geholt hat.

Keine Stammplatz-Garantie für EURO-Teilnehmer

Eines Stammplatzes darf sich kein Bayern-Akteur sicher sein - auch nicht die EURO-Teilnehmer. Denn es deutet sich eine weitere Revolution beim Rekordmeister an. Die "Zweite Garde" der Bayern begehrt auf und will alsbald den Platz auf der Ersatzbank mit einem Platz in der Stammelf eintauschen. Dabei kristallisiert sich schon in den ersten Trainingstagen ein Quartett heraus, das in der neuen Spielzeit seinen Durchbruch beim FC Bayern schaffen möchte: Andreas Ottl, Toni Kroos, José Ernesto Sosa und Breno. Die jungen Wilden des FCB im bundesliga.de-Porträt: