Franfurt - Bereits zum 15. Mal würdigen DFB und DFL gemeinsam ehrenamtliches Engagement und sagen herzlich "Danke"!

Es ist in jedem Dorf und in jeder Stadt zu beobachten. Kinder und Jugendliche, Mädchen genauso wie Jungs, gestandene Männer, Frauen und Senioren die der Arbeitswelt bereits entwachsen sind. Sie alle gehen der schönsten Nebensache der Welt nach. Dem runden Leder, das bei über 80.000 Fußballspielen pro Wochenende im Einsatz ist. Doch wer hält den Ball des Amateurfußballs eigentlich am rollen? Wer ist dafür verantwortlich, dass jede Mannschaft einen Trainer hat? Wer zieht eigentlich die Linien auf den Platz? Wer sorgt dafür, dass die Trikots auch jedes Mal frisch gewaschen sind?

Ohne die vielen Helfer geht es nicht

Die Frage kann klar beantwortet werden: Das Ehrenamt! Knapp 400.000 Menschen bekleiden eine ehrenamtliche Position in den über 25.000 Fußballvereinen in Deutschland.  Weitere 1,3 Millionen freiwillig engagierte Helfer kommen dazu. Ohne sie könnte kein Spiel stattfinden.

Der Spitzenfußball bedankt sich bei den vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Die im Verein rackern, schuften und sich aus Liebe zum Fußball aus vollem Herzen einsetzen. Ohne die der Platz ungekreidet und die Trikots ungewaschen blieben. Bereits zum fünfzehnten Mal würdigen DFB und DFL gemeinsam ehrenamtliches Engagement und sagen herzlich Danke“!

Neben den Clubs aus der Bundesliga und 2. Bundesliga beteiligen sich auch die Vereine der 3. Liga sowie der Allianz Frauen-Bundesliga. Die bundesweite Aktion findet rund um den Internationalen Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember 2014 statt, der alljährlich als Aktionstag zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements in den Stadien veranstaltet wird.

"Ehrenamt ist Basis für unseren Fußball"

Vor allem die demografischen Veränderungen und der gleichzeitig einsetzende Strukturwandel des Ehrenamts stellen den Fußball vor spannende Herausforderungen. Wo sich früher Ehrenamtler dauerhaft an einen Verein gebunden fühlten, ist die Tätigkeit heute in der Regel zeitlich befristet. Regionale Bindungen spielen eine kleinere Rolle, die eigene Lebenssituation eine größere als für frühere Generationen. Gerade die Schlüsselpositionen in den Vereinen -  Vorsitzender, Abteilungsleiter, Schatzmeister, Jugendleiter - verlangen zudem anspruchsvolle Kompetenzen und Qualifikationen. Immer wieder neue Ehrenamtliche zu gewinnen, diese entsprechend ihrer Aufgaben zu qualifizieren und anschließend langfristig an den Verein zu binden - darin besteht für Sportvereine heute die besondere Herausforderung. Aber auch die respektvolle Verabschiedung im Anschluss an eine ehrenamtliche Tätigkeit, ganz gleich welcher Dauer und Intensität, muss stets beachtet werden. Hierfür hat der DFB unter anderem im neuen Portal des Amateurfußballs unter www.fussball.de eine Online-Vereinsberatung eingerichtet. Zudem wird das Thema Ehrenamt aktuell in einer Vielzahl von Maßnahmen, wie etwa Kurzschulungen zur ehrenamtlichen Mitarbeitergewinnung, aufgegriffen und gestärkt.

"Das Ehrenamt ist die Basis für unseren Fußball. Ohne das bewundernswerte Engagement der vielen Ehrenamtlichen hätte der deutsche Fußball nicht diesen verbindenden Stellenwert. Es muss unsere gemeinsame Aufgabe bleiben, das Ehrenamt zu fördern und zu stützen“, sagt DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und auch Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball betont: "Jeder Ehrenamtliche hat meinen höchsten Respekt für seinen persönlichen Einsatz im Amateurfußball!"

Wir schließen uns also an und sagen gemeinsam DANKE!