Die Trainingsgruppe des FC Energie Cottbus war am Mittwochvormittag mit 15 Akteuren überschaubar.

Umso intensiver konnte Trainer Bojan Prasnikar mit seinen Schützlingen arbeiten. Dem Coach entging dabei nichts.

"Ballern" aus allen Lagen

In drei Gruppen wurden Torschüsse und Technikübungen trainiert, Abschlusshandlungen standen dabei stets im Mittelpunkt. Selbst wenn auf dem Nebenplatz der Oberkörper nicht über dem Ball war, registrierte dies Bojan Prasnikar - und korrigierte.

Beidfüßig schossen die FCE-Kicker aus allen Positionen aufs Tor, immer mit besonderen Aufgabenstellungen. "Es ist nicht egal, wohin ich schieße. Du musst ein Ziel haben, es anvisieren und voll konzentriert sein. Sonst ist der Schuss Lotterie", gab er den Spielern Hilfestellungen.

Die Erfolge blieben nicht aus. Auch der schwächere rechte Fuß von Cagdas fand sein Ziel, und Peter Hackenberg brachte nach den Trainerkorrekturen Wucht in seinen Linksschuss. Das vorabendliche Testspiel wertete der Energie-Trainer vor versammelter Mannschaft aus, wies trotz des klaren 10:1 in Niesky auf Defizite bei der Bewegung im gegnerischen Strafraum hin.

Kapitän besteht Belastungstest

Einem Belastungstest unterzog sich am Mittwoch Kapitän Timo Rost. Sein linker Oberschenkel, schon gegen Hamburg getapt, hielt den Schussserien stand.

Nicht dabei war dagegen Marco Kurth, der wegen einer Muskelverhärtung individuell trainierte. Im Aufbautraining befanden sich auch am Mittwoch Vragel da Silva und Stiven Rivic.